Über uns - Wer sind die Bürgerreporter? Teil 11: Peter Losch

Peter Losch vor der Kulisse des Domes zu Qued­lin­burg, seiner Wahl­hei­mat. Foto: MZ/Chris Wohlfeld

Die besten Geschichten schreibt das Leben. Hier im Portal werden sie erzählt. Rund 4600 Hobby-Autoren berichten im Mitmachportal der Mitteldeutschen Zeitung regelmäßig, darüber, was sie bewegt. An dieser Stelle stellen wir einige Bürgerreporter vor. Peter Losch fotografiert schon immer gern.



Im Frühjahr 2013 stieß Peter Losch dann auf das Leserforum www.mz-buergerreporter. Seither teilt der Wahlquedlinburger seine Schnappschüsse aus der Region mit den Lesern des Portals im ganzen Land. Der 49-Jährige trägt mit seinem Hobby dazu bei, Ereignisse aus der Region über die Region hinaus zu tragen und die Stadt in ganz Deutschland bekannter zu machen. Allerdings will Losch kein Lob erhaschen: "Nur durch Kritik kann man besser werden", meint der 49-Jährige.

Autodidakt aus Thüringen

Mit einer Karikatur hat Peter Losch seinen ersten Bürgerreporter-Beitrag begonnen. "Der VW-Konzern und seine Töchter", titelte er damals. Karikieren und Fotografien - beides habe Losch sich selbst beigebracht: "Als Kind habe ich schon angefangen, Karikaturen von meinen Lehrern zu zeichnen." Im Laufe der Zeit hat er sich dann auf die Fotografie spezialisiert und zeigt im Portal vor allem Schnappschüsse aus der Region. "Wir entscheiden oft spontan, wohin wir einen Ausflug machen", erzählt Losch, der gern zusammen mit seiner Ehefrau auf Tour geht. So waren sie schon beim Oldtimertreffen in Benneckenstein, auf dem Brocken oder zu Besuch in Dresden. "Mein Frau ist tolerant. Wenn ich für die Fotos an einer Stelle länger brauche, schaut sie sich woanders um oder geht an den Imbissstand", verrät Losch.

Die Ehefrau war es auch, für die Losch in Quedlinburg blieb. Aufgewachsen ist er in Thüringen, in einem kleinen Dorf zwischen Weimar und Jena. "Nach der Wende brachte mich die Jobsuche in den Harz. Hier habe ich meine Frau kennengelernt und bin geblieben", sagt Losch. Das war im Jahr 1994. Zwei Jahre später kam Lucas zur Welt, der den Quedlinburgern als Musiker auch ein Begriff ist. Vater und Sohn sind bekennende AC/DC-Fans. "Wir warten schon voller Ungeduld auf das neue Album. Wir beide schwimmen auch auf der Ostalgiewelle, mein Sohn fährt eine MZ-TS 125 Baujahr 1982 und wir sind begeisterte OMMMA-Besucher", berichtet Losch voller stolz.

Wie seinen Sohn und seine Ehefrau hat der Bürgerreporter auch Quedlinburg lieben gelernt, die Stadt die er in vielen Bilder immer wieder zur Geltung bringt. Auch der zur Familie gehörende Kater Bruno ist häufiges Motiv des Hobby-Fotografen, der sich auch mit den Techniken der HDR-Fotografie beschäftigt. Wenn er weder Musik hört, noch fotografiert, ist Zeit für ein weiteres Hobby: das Kochen.

Text: Kathleen Bendick

Aus der Reihe: Über uns - Wer sind die Bürgerreporter?

Teil 12: Karin Lehmann
Teil 10: Liane Griedel
Teil 9: Jacqueline Koch
Teil 8: Heiko Scharf
Teil 7: Lothar Wobst
Teil 6: Hildegard Stelzig
Teil 5: Steffen Flaischlen
Teil 4: Martina I. Müller
Teil 3: Dieter Roßmann
Teil 2: Steffi Hosemann
Teil 1:Patrick Quilitzsch

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Nicht für alle Themen gibt es ausreichend Platz in der Zeitung und auch die MZ-Redakteure können nicht überall gleichzeitig sein. Deshalb hat die MZ die Online-Plattform ins Leben gerufen. Das Online-Portal www.mz-buergerreporter.de erreicht inzwischen mehr als 46 000 Leser im Monat. Ob als Verein, Feuerwehrmann oder Hobby-Autor - im Leserportal kann jeder über Ereignisse der Region berichten. Selbst Bürgerreporter zu werden, ist nicht schwer und kostenlos:Einfach mit Namen, E-Mail-Adresse und Postleitzahl registrieren. Es dauert keine fünf Minuten, schon kann es losgehen. Tipps zum Schreiben gibt es hier.
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