Über uns - Wer sind die Bürgerreporter? Teil 13: Christine Schwarzer

Noch heute ist das Mu­si­zie­ren fester Be­stand­teil im Leben von Christine Schwar­zer. FO­TO­S:PRI­VAT/SCHWAR­ZER

Die besten Geschichten schreibt das Leben. Hier im Portal werden sie erzählt. Rund 4600 Hobby-Autoren berichten im Mitmachportal der Mitteldeutschen Zeitung regelmäßig, darüber, was sie bewegt. An dieser Stelle stellen wir einige Bürgerreporter vor. Christine Schwarzer schreibt und musiziert gern.
Mit diesem Teil endet unsere Serie "Über uns - wer sind die Bürgerreporter" vorerst und ersetzt für diese Woche die Zusammenfassung. Die nächste Zusammenfassung gibt es am Montag



Eigentlich wollte sie nur lernen, wie ein Computer funktioniert. Dann kam eins zum anderen. Durch einen Zufall wurde Christine Schwarzer schließlich Bürgerreporterin. Heute wird die Dessauerin wegen ihrer interessanten Texte sogar auf der Straße angesprochen. Seit zwei Jahren ist die 72-Jährige im Leserforum angemeldet. Hier berichtet sie über Veranstaltungen aus der Region und zeigt Schnappschüsse aus ihrem Garten.

Immer unterwegs

Wer den Spruch sagt, Rentner haben nie Zeit, der muss wohl Christine Schwarzer meinen. Die frühere Musiklehrerin hat heute noch ein straffes Programm. Zur Sauna fährt sie gern nach Köthen, zweimal die Woche, "weil die dort so ein richtiges Schwimmerbecken haben", sagt Schwarzer. Schließlich war sie auch Rettungsschwimmerin, ist an der Elbe aufgewachsen und kann ohne dieses Hobby nicht leben. Und für eine ehemalige Musiklehrerin gehört es natürlich auch dazu, weiterhin zu musizieren. So probt Schwarzer regelmäßig mit ihrem Hausmusikzirkel, zu der auch eine ehemalige Schülerin gehört. Die Landesbeauftragte der Evangelischen Kranken- und Altenhilfe Theresia Koppe hat einst bei Schwarzer gelernt. "Nun spielen wir zusamen Alt-, Tenor- und Sopranflöte, treten regelmäßig in Altersheimen und im Hospiz auf", erzählt sie.

Proben, Schwimmen, ach ja und dann gibt es da noch einen Garten. "Mein Sohn hat hier viele Südfrüchte gepflanzt, um die ich mich jetzt kümmere", erzählt die Dessauerin. Birnenmelonen wachsen dort und auch Zwergtamarillos. "Die schmecken sehr gut", sagt Schwarzer.

Vor zwei Jahren hat sie einen Computerkurs für Senioren besucht. "Dort hat mich eine Redakteurin vom Rheuma-Magazin mobil angesprochen, ob ich nicht über den Kurs berichten kann", erinnert sich Schwarzer und so war ihr Interesse fürs Schreiben geweckt. Der Artikel erschien. Schwarzer gewann sogar einen Preis.

Kurz darauf entdeckte die umtriebige Seniorin das MZ-Bürgerportal. Auf wichtigen Veranstaltungen rund um Dessau ist Schwarzer seitdem nicht mehr wegzudenken. "Es macht mir richtig Spaß, Dinge zu hinterfragen und mit Organisatoren und Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen", meint die Bürgerreporterin, die ihre Fotos und Berichte dann im Portal zeigt. "Für mich ist das kein Stress", meint Schwarzer, "das macht mir großen Spaß und ich bin gut informiert."

Text: Kathleen Bendick

Aus der Reihe: Über uns - Wer sind die Bürgerreporter?

Teil 11: Peter Losch
Teil 10: Liane Griedel
Teil 9: Jacqueline Koch
Teil 8: Heiko Scharf
Teil 7: Lothar Wobst
Teil 6: Hildegard Stelzig
Teil 5: Steffen Flaischlen
Teil 4: Martina I. Müller
Teil 3: Dieter Roßmann
Teil 2: Steffi Hosemann
Teil 1:Patrick Quilitzsch

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Nicht für alle Themen gibt es ausreichend Platz in der Zeitung und auch die MZ-Redakteure können nicht überall gleichzeitig sein. Deshalb hat die MZ die Online-Plattform ins Leben gerufen. Das Online-Portal www.mz-buergerreporter.de erreicht inzwischen mehr als 46 000 Leser im Monat. Ob als Verein, Feuerwehrmann oder Hobby-Autor - im Leserportal kann jeder über Ereignisse der Region berichten. Selbst Bürgerreporter zu werden, ist nicht schwer und kostenlos:Einfach mit Namen, E-Mail-Adresse und Postleitzahl registrieren. Es dauert keine fünf Minuten, schon kann es losgehen. Tipps zum Schreiben gibt es hier.
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