Umleitung in Welbsleben und ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr - Was die Bürgerreporter beschäftigt hat

Peter Blei hat dieses Foto vom ehemaligen Ferienheim Fritz Heckert mitgebracht.
 
Walter Helbling zeigt dieses Foto aus Welbsleben.
 
Die Feuerwehr in Obhausen hat ein neues Auto.

Ausnahmezustand in Welbsleben: Nach einer Routinekontrolle gibt es hier wieder Ost und West. Wie im Mittelalter teilt ein Fluss den Ort. Dieses und andere Themen haben die Bürgerreporter in der vergangenen Woche beschäftigt. Hier folgt wieder unsere Zusammenfassung der wichtigsten Themen.



Das Top-Thema der Woche war ein Bericht aus dem ehemaligen FDGB-Ferienheim Fritz Heckert in Gernrode im Harz. Peter Blei hat das inzwischen leer stehende Gebäude besucht und aktuelle Bilder mitgebracht. "Dort wurden vor allem in den Anfangsjahren Urlauber betreut, die der Intelligenz angehörten oder besondere Verdienste hatten. Im Netz kann man noch verschiedene Ansichtskarten kaufen", schreibt Blei. Heut, so hat der Bürgerreporter beobachtet, spielen in den leer stehenden Gemäuern Jugendliche Paintball. "Das war bestimmt ein schönes Ferienheim", meint dazu unter anderem Annette Funke und sie meint: "Schade um solche Objekte."

Auch eine Brückenkontrolle in Welbsleben hat die Leser beschäftigt. Walter Helbling schreibt, wie die Brücke, die Teil der Harkeröder-Straße ist und das Einetal mit Aschersleben verbindet, nun, nicht mehr befahrbar, einen Ort spaltet. "Ab sofort ist Welbsleben geteilt in Ost und West, Schulbusse, Pflegedienste, Mahlzeitendienst, Post, insbesondere jedoch die Landtechnikbetriebe Welbslebens haben Umwege von bis zu 15 km zu fahren, wofür zuvor 1 km Wegstrecke benötigt wurde. Hin und zurück macht 20 Kilometer. Das Einetal ist aus Richtung Aschersleben nur noch über eine Umwegfahrt via Quenstedt – Sylda zu erreichen. Die Dauer der Sperrung ist ungewiss. Derzeit wird versichert, man sei bemüht, noch vor dem Winter mit den Bauarbeiten zu beginnen", schreibt Helbling.

Gute Nachrichten kommen hingegen von der Feuerwehr Obhausen in der Nähe von Querfurt. Hier haben die Kameraden ein neues Auto bekommen. "Der außer Dienst gestellte Mannschaftstransportwagen war jährlich zwischen 5 000 Kilometer und 15 000 Kilometer unterwegs, um vornehmlich Mitglieder der Wehr zu Lehrgängen an die Landesfeuerwehrschule nach Magdeburg oder auf Kreisebenen nach Gröbers oder Holleben zu transportieren", schreibt Christian Altenburg-Herfurth. Nun haben die Feuerwehrmänner ein neues Transportfahrzeug. Im Forum verrät der Bürgerreporter, warum die Kameraden nicht bis 2022, wie ursprünglich geplant, warten mussten.

Müll und Unrat in Bergwitz vergammeln im Bahnhof von Bergwitz. Peter Pannicke hat sich vor Ort einmal umgesehen und Bilder mitgebracht.

Einem vertriebenen Storchenpaar hat Ellen Röder nachgespürt. "Das Schicksal der Störche in Mukrena ist besiegelt, sie wurden aus ihren Nest vertrieben von den Nilgänsen, diese haben sich dort leider eingenistet. Die Anwohner finden es natürlich sehr schade", schreibt Röder.

Mit der Bedeutung von Zahlen und Texten hat sich Reiner Eckel auseinandergesetzt. Er befragte die Statistik eines sozialen Netzwerkes. Demnach bekam er viele Gefällt-mir-Angaben und Empfehlungen. Gelesen, so aber die Wahrheit hinter dem schönen Schein, gelesen hatten nur wenige die Texte wirklich. Spannend. Und auch mal zum Nachdenken.

Geschichtsträchtiges aus der Region


Den ältesten, noch erhaltenen Bahnhof finden Interessierte im Harz. Siegfried Behrens blickt nach Vienenburg und stellt den Bahnhof vor. "In dem ehemaligen Empfangsgebäude des Bahnhofs, wurde ein Eisenbahnmuseum eingerichtet. Die Besucher erhalten hier einen Überblick über die Entwicklung der Eisenbahn und ihre Bedeutung für den Vorharz", schreibt Behrens und zeigt viele Bilder.

Um die Zukunft der Lungenklinik in Harzgerode geht es Peter Blei, der nach einem ersten Bericht über die verfallenen Häuser zu einem Gespräch samt Führung eingeladen wurde. Dabei erfuhr der Bürgerreporter, welche Ziele die neuen Besitzer haben und welche Projekte umgesetzt werden sollen. Welche das sind, verrät er hier im Online-Forum.

Vor mehr als 80 Jahren hat ein Bauleiter in Wolfen den Bau der Siedlung Steinfurth begleitet. Ulrich Kruggel hat ein Buch darüber geschrieben und stellt anlässlich des bevorstehenden Jubiläums im Juni Auszüge daraus vor. "Die I. G. Farben Mitteldeutschland, für die Region Bitterfeld/Wolfen dominierender Arbeitgeber, entschloss sich Anfang der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts, für ihre Stammbelegschaft den Wohnungsmangel zu mindern, um diese damit fester an die Großindustrie zu binden", heißt es darin. Der Leser erfährt, wie die Siedlung entstand und wie Steinfurth beispielgebend für viele nachfolgende Vorhaben wurde.

In der Region erlebt


Zum Herrentag gab es aus vielen Regionen Anekdoten. Kornelia Lück hat vier Männer in den Elsterauen bei Zeitz beobachtet, die ganz traditionell singend durch die Gegend zogen. "Sie berichteten, bei der Auswahl der Lieder würden sie sich von einem, eigens für Männer geschriebenen Liederbuch inspirieren lassen. Nach der kurzen Unterhaltung zog der kleine Männerchor für vier „Brumm-Stimmen“ fröhlich singend weiter", schreibt Lück.

Nach einem Selbstversuch berichtet Gabriele Degen von einer Fischpediküre. "Nach 20 Minuten waren unsere Füße nicht nur babyweich, sondern auch so gut durchblutet, dass noch einige Stunden ein angenehmes Kribbeln zu spüren war. Es macht übrigens einen Heidenspaß, den Fischen bei ihrem Treiben zuzusehen", schreibt Degen und zeigt auch einige Bilder dazu.


Flugfreunden wird das Herz bei der Bildergalerie von Dieter Gantz hüpfen. Er zeigt Bilder von den Flugtagen in Laucha. Peter Pannicke hat Eindrücke vom Tag der offenen Tür der Wittenberger Waschweiber mitgebracht.

Dass man auch von einem Ei eine ganze Fußballmannschaft satt kriegen kann, zeigt Wolfgang Rust. Er hat Fotos von der Zubereitung eines Straußenrühreis eingestellt.


Von unterwegs


Allerhand Reiseberichte waren in der vergangenen Woche auch wieder zu lesen. Michael Hesselbarth hat Belgien bereist und Bilder von einer Städtereise mitgebracht. Martina I. Müller war in der Eifel und hat gleich mehrere Berichte geschrieben. Ein Beitrag widmet die Hallenserin einer Wanderung durch das Langfigtal.

Das letzte Wort ...


... widmen wir an dieser Stelle der Bedeutung der Nutzernamen hier im Forum. Immer wieder kommt es vor, dass Nutzer sich unter Pseudonymen anmelden oder ihre Namen verkürzt darstellen. Wir als MZ verantworten die Inhalte hier im Forum. Uns ist es deshalb wichtig, dass hier, anders als in anderen sozialen Netzwerken, die Glaubwürdigkeit und die größtmögliche Transparenz erhalten bleiben. Wir bitten daher alle Bürgerreporter immer wieder Ihre Namen aufzuschreiben und ihrem Profil ein Gesicht - also ein Bild - zu geben. An dieser Stelle deshalb einmal vielen Dank an alle, die zu ihren Worten stehen und als glaubwürdige Quelle hier auftreten und sich nicht hinter falschen Fassaden verstecken.


Für Fragen stehe ich weiterhin gern zur Verfügung.
Allen Bürgerreportern wie immer vielen Dank für die vielen Berichte.
Kommen Sie gut durch diese Woche.
Kathleen Bendick
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