Vortrag „Dramatische Tage in Halle 1813“ vor vollem Haus

Zuhörer beim Vortrag im "Country Camp"
Am 24.April 2013 hatte der Nietlebener Heimatverein anlässlich des 200.Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig zu einem öffentlichen Vortrag in die Gaststätte „Country Camp“ eingeladen. Dieter Schermaul, Vorsitzender des Vereins, begrüßte mit Freude die etwa 50 interessierten Bürger, die aus Nietleben, Halle und Halle-Neustadt gekommen waren. Sie warteten gespannt auf den Beginn der Ausführungen von Vereinsmitglied Manfred Drobny.
Der 90minütige Vortrag, der durch eine PowerPointpräsentation ergänzt wurde, gab den Anwesenden einen Überblick über die Ereignisse des ersten Halbjahres von 1813. Im Mittelpunkt standen die Ankunft der ersten russischen Soldaten im April 1813, die Kanonade von Halle am 28.April 1813 sowie das Gefecht von Halle am 2.Mai 1813. Natürlich wurden auch die spärlichen Quellen zum Dorf Nietleben mit eingebracht - und durch neuere Forschungsergebnisse ergänzt.
Die einhellige Meinung der Zuhörer: „Das haben wir so nicht gewusst!“
Im Anschluss an den Vortrag kam es daher auch zu einem regen Meinungsaustausch zu speziellen Fragen.

Der gelungene Abend soll im Herbst 2013 eine Fortsetzung erfahren: Den zweiten Teil des Vortrages, der sich vor allem mit den unmittelbaren Folgen der Völkerschlacht für Halle, mit dem Wirken von Johann Christian Reil (und dessen Tod am 22.11.1813) sowie den halleschen Erinnerungsstätten für 1813 beschäftigen wird.

Somit hat der Nietlebener Heimatverein nicht nur wertvolles historisches Wissen weitergegeben- sondern auch ein wertvollen Beitrag geleistet, um die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt zu vertiefen.


Manfred Drobny
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