... unsere Enkel staunten über einen selbst erzeugten und beobachteten Regenbogen in unserem Garten...

... den Wasserschlauch erkennt man und den wunderschönen Regenbogen. Die Windrichtung sollte so sein, dass das Wasser nicht zum Betrachter geweht wird. Auch der sekundäre 2. Regenbogen ist beobachtbar.

Unsere Enkel riefen beide."Opa wie funktioniert das" ?

An einem Spätnachmittag mit tief stehender Sonne und wolkenlosem Himmel beobachteten wir beim Beregnen des Rasens, dass wir die Regenbogenfarben sahen.

Wie entstehen diese, war die anschließende Frage.

Das Sonnenlicht muss in einem bestimmten Winkel auf den Wasserstrahl treffen und die Beobachtung des Regenbogens ist nur in einem bestimmten Winkel zum Wasserstrahl möglich - das konnten wir bereits beobachten und ausprobieren.

Wie entstehen nun die Farben, das war die eigentliche Frage?

Das Sonnenlicht erscheint uns weiß, ja hell. Es besteht aber aus vielen Farben, unterschiedlicher Frequenzen und Wellenlängen, es ist ein Gemisch. Wenn z.B. Licht auf Wasser oder Glas trifft, wird es gebrochen und kann in seine farbigen Bestandteile zerlegt werden. Es entstehen die charakterristischen Farben eines Regenbogens. Die Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett. Die Farbübergänge sind dabei fließend und nie abrupt.

Unter welchen Bedingungen kann man denn nun einen solchen Regenbogen beobachten?

Beim Durchdringen des Lichtes durch die Wassertröpfchen wird das rote Licht am geringsten gebrochen, dann Gelb, Grün, Blau und Violett wird am stärksten gebrochen. Es ergeben sich Beobachtungswinkel zwischen 40° und 42° .
Selbst dann, wenn es regnete und die Regenwand zieht weiter, ist nicht immer ein Regenbogen beobachtbar, wenn die Sonne gegen die Regenwand scheint .
1. Der Regenbogen wird also nur sichtbar, wenn der Betrachter mit dem Rücken zur Sonne auf die Regenwand oder zum Wasserstrahl blickt.

2. Ein Regenbogen ist auch nur dann für den Betrachter sichtbar, wenn er auch unter einem bestimmten Winkel beobachtet werden kann.

3. Die Windrichtung sollte so sein, dass das Wasser nicht zum Beobachter und zur Kamera geweht wird.

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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 13.09.2016 | 07:55   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 13.09.2016 | 09:07   Melden
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 13.09.2016 | 11:14   Melden
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Lothar Teschner aus Merseburg | 13.09.2016 | 14:08   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 22.09.2016 | 22:11   Melden
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