... eine Möglichkeit nach der EM einer Abendbeschäftigung nachzugehen - wir kochen Sauerkirschkonfitüre

.. eine große Menge. im Kochtopf es waren 3 kg Früchte mit der gleichen Menge Gelierzucker, die zum Kochen und bis zur Gelierprobe kräftig gerührt werden musste, damit der entweichende Wasserdampf nicht zu große Dampfblasen erzeugte ...

Kein abschreckendes, sondern ein beflügelndes Erlebnis

Die Nachbarin kam zögerlich fragend, ob wir die Sauerkirschen verarbeiten möchten? Es kam es einstimmiges ja - danke sehr gerne, mit Freude. Eine rethorische Frage meiner Frau folgte:Hast du Lust zum Bereiten der Sauerkirschkonfitüre? Diese Frage bejahte ich lauthals und freudvoll". Damit war das Abendprogramm gerettet. Die Krimikiste blieb ausgeschaltet.
Da ich keine gummierte Schürze basaß, löste ich das Problem des Entsteinens der Kirschen auf eine andere Art und Weise. Das Herausdrücken der Kerne mit einem mechanischen Hilfsgerät funktionierte - na, ja. Der Kirschsaft war in der Umgebung ziemlich verspritzt.
Wir zerkleinern die Früchte nicht, da sie beim Kochprozess eh "aufgelöst" werden. Man kann verschiedene Fruchtsorten mischen, aber dazu findet man im Internet viele Hinweise. Sauberer wäre es, die Kirschen in einen Dampfentsafter geben und den gewonnenen Kirschsaft zu Gelee verkochen oder als Kirschsaft mit Zucker eindicken und als Trinksaft zubereiten.
Die sauberen Gläser und Schraubdeckel wurden mit heißem Wasser gespült.
Zu Hause hatten wir noch genügend Gelierzucker. Wir benutzten die Mischung ein Teil Gelierzucker zu einem Teil Früchte. Im Kochtopf befanden sich beim ersten Kochen 2,5 kg Früchte mit ihrem Saft und die gleiche Menge Zucker.
Beim 2. Kochprozess waren es 3 kg Früchte und der gleiche Zuckeranteil.
Der Clou folgte. Auf dem Gelierzuckerpaket stand " 1 Paket = 1 Kochvorgang" für 1 kg Früchte. Die max. Kochzeit von 8 Min. sollte nicht überschritten werden.
Dadurch erhöhte sich der Kochprozess auf mehr als nur 8 Minuten, bei der von uns verkochten Menge.
Also hätte ich 5 bis 6 Mal das ganze Prozedere über mich ergehen lassen müssen statt meiner 2 Kochvorgänge. Nicht auszudenken, wenn eine Menge von 10 kg Obst verarbeitet werden sollte.
Das Ganze in Twist-Off Gläser füllen, ob umdrehen der Gläser oder nicht ist Jedem selbst überlassen. Hauptsache die Gläser schließen dicht ab, damit im Glas beim Abkühlen ein Unterdruck entsteht.

Na dann, bon appétit.

Das Ergebnis konnte sich nach einger Zeit sehen lassen. Immerhin waren 21 Gläser mit Kirschkonfitüre gefüllt worden.
Bitte sehen Sie mir nach: Kirschen gehören zum Steinobst und es müsste eigentlich heißen Kirschstein und nicht Kirschkern. Ich verwendete den Begriff "Kirschkern" auch, da er im Sprachgebrauch verwurzelt ist.

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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 13.07.2016 | 20:59   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 13.07.2016 | 21:03   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 13.07.2016 | 21:14   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 13.07.2016 | 22:31   Melden
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 13.07.2016 | 23:31   Melden
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 14.07.2016 | 07:49   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 14.07.2016 | 08:06   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 14.07.2016 | 09:47   Melden
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marlit rendelmann aus Halle (Saale) | 14.07.2016 | 12:52   Melden
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 14.07.2016 | 13:28   Melden
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marlit rendelmann aus Halle (Saale) | 14.07.2016 | 18:05   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 16.07.2016 | 22:46   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 16.07.2016 | 23:49   Melden
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