Raumklima ist Trumpf: Warum ist dieses Thema so wichtig?

Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, häufige Infekte, Hautausschläge bis hin zu Asthma - ein schlechtes Raumklima macht auf Dauer krank, umso wichtiger ist es im Büro und im eigenen Zuhause stets darauf zu achten, dass ein gesundes Raumklima herrscht. Welche Faktoren dabei wichtig sind und wie das Klima nachhaltig verbessert werden kann, zeigt der folgende Ratgeber.


Auswirkungen von einem negativen Raumklima

Sofern in den eigenen vier Wänden oder im Büro ein negatives Raumklima herrscht, dann wirkt sich dieses auch immer negativ auf unser Wohlempfinden aus. Umso wichtiger ist hier Störfaktoren rechtzeitig zu beseitigen. Es kann nicht nur unsere Leistungsfähigkeit sondern auch auf Dauer unsere Gesundheit beeinflussen. Beeinflusst wird das Raumklima von verschiedenen Faktoren wie etwa Temperatur, Luftqualität, Luftdynamik und Luftfeuchtigkeit. Aber wie lassen sich diese Faktoren positiv beeinflussen und welche Dinge sollten unbedingt vermieden werden?

Raumklima: Positive Einflussfaktoren

Es gibt zahlreiche positive Einflussfaktoren, die das Raumklima nachhaltig verbessern. Dazu gehören zum Beispiel Pflanzen: Sie verbessern die Luftqualität, indem sie der Luft CO² entziehen und es in Sauerstoff umwandeln. Es gibt sogar Pflanzen die Schadstoffe aus der Luft filtern wie der Bogenhanf, Efeu oder Einblatt. Ist die Luft zu trocken oder zu feucht können Luftentfeuchter bzw. Luftbefeuchter für Abhilfe sorgen. So kann eine optimale Luftfeuchtigkeit erreicht werden. Wichtig ist auch regelmäßiges Stoßlüften um für eine angenehme Temperatur zu sorgen. Die Reinigung der Büroräume und der eigenen vier Wände ist mindestens genauso wichtig. Vermieden werden sollten bei der Reinigung zu stark ätzende Reinigungsmittel, da diese auch nachträglich die Raumluft belasten können. Besser sind Reinigungsprodukte auf biologischer Basis. Durch das regelmäßige Reinigen werden Staub und andere Schmutzpartikel beseitigt, sie sonst in die Luft gelangen und die Atemwege belasten können.

Raumklima: Negative Einflussfaktoren

Leider gibt es auch zahlreiche negative Einflussfaktoren, die das Raumklima beeinflussen. Dazu gehört eine zu hohe oder niedrige Raumtemperatur, ständiger Durchzug, Zigarettenqualm oder Schimmel in den Wänden. Des Weiteren begünstigt zu trockene Luft Infektionen, da die Schleimhäute austrocknen und anfälliger für Krankheitserreger werden. Hinzu kommt gerne auch die Feinstaubbelastung durch Laserdrucker, Klimaanlagen oder eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit.

Raumklima nachhaltig verbessern: So geht´s!

Wie bereits erwähnt kann das Raumklima durch Pflanzen, durch regelmäßiges und durch das Beseitigen von negativen Faktoren wie Schimmel, Zigarettenqualm und Feinstaubbelastung verbessert werden. So kann man zum Beispiel im Büro oder Home-Office spezielle Feinstaubfilter für Laserdrucker verwenden, um letzteres zu vermeiden. Diese werden inzwischen von verschiedenen Herstellern angeboten und sind individuell an das jeweilige Druckermodell angepasst. Angebracht werden sie ganz einfach an den Lüftungsschacht des Druckers, um den Feinstaub zu filtern. Beim Kauf eines Filters sollte darauf geachtet werden, dass dieser TÜV-geprüft ist.

Raumklima bei der Bauplanung berücksichtigen

Schon beim Bau von Häusern oder Bürogebäude kann einiges für ein nachhaltig gesundes Raumklima getan werden. Das beginnt schon bei der Verwendung des richtigen Baumaterials. Wichtig ist hier, dass beim Bau keine organischen Produkte und Lösungsmittel zum Einsatz kommen, da diese sonst allergieauslösende Stoffe oder gesundheitsschädliche Gase entwickeln und dass Raumklima dauerhaft belasten. Schimmelpilze und Staubmilben können mit komplett gemauerten Wänden vermieden werden.

Das Fazit

Neben einem gesunden Raumklima können auch andere Bereiche das Klima vergiften und krank machen. Nicht zu unterschätzen sind so zum Beispiel auch Faktoren wie eine dauerhafte Lärmbelastung und belastende Lichtverhältnisse in Form von zu grellem oder zu wenig Licht. Arbeitgeber dürfen diesen Bereich nicht gänzlich vernachlässigen, da es hier Richtwerte gibt, die zum einen in der Arbeitsstättenverordnung und in der Bildschirmarbeitsverordnung geregelt sind. Zu empfehlen sind hier außerdem regelmäßige Kurse sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer, die aktuelles Wissen zum Thema "Gesundes Raumklima" vermitteln.
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