... kennen Sie den Hamburger DOM - Irreführung oder Realität - ist es eine Kirche (Dom) oder großes Volksfest?

... das Riesenrad Willenborg ist einst von München nach Hamburg gebracht worden. Das Riesenrad kippt nicht, nur der Platz zum aufrechten Ablichten reichte nicht aus ...
 
... Turmhöhe 55 m und Flughöhe 43 m - nichts für empfindliche Sinnesorgane - der "Sky Dancer" ...
Hamburg: Dom - Heiligengeistfeld |

Historisches Resümee zum Hamburger Dom (29.11.2014)

Um 811 wurde in Hamburg die erste Kirche für Norddeutschland und Skandinavien errichtet. Nach Zerstörung der Kirche durch die Wikinger wurde der Bischofssitz nach Bremen verlegt. Die Kirche wurde 1035-1043 erstmals in Stein aufgebaut, nachdem sie öfter zerstört worden war.
In der Folgezeit wurde die Kirche wiederholt zerstört und wieder aufgebaut. Im Jahre
1245 wurde eine dreischiffige Basilika in frühgotischem Stil errichtet, die am Ende des Jahrhunderts um zwei Seitenschiffe erweitert und zu einer großen backsteingotischen Hallenkirche umgestaltet wurde. Dieser Bau blieb bis zum Abbruch 1806 erhalten.
Der Dom bildete eine Enklave in Hamburg, die auswärtigen Mächten unterstand, bis 1648 dem Erbstift Bremen, ging danach an Schweden über und 1715 an das Kurfürstentum Hannover. Zum Dom gehörte keine Kirchengemeinde.

Was geschah weiterhin mit dem Dom?

Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde auch der Hamburger Dom säkularisiert und fiel damit an die Stadt Hamburg. Damit war der Dom zu einem Fremdkörper inmitten des Stadtgebietes geworden und die Daseinsberechtigung war somit entfallen.
1804 wurde der Abbruch beschlossen. Im Juli 1805 wurde die Kirche mit ihrem gesamten Inventar verkauft und bis Ende 1806 - Hamburg war bereits von den Franzosen besetzt - war das gesamte Bauwerk abgerissen. Sogar die Fundamente wurden ausgegraben, um die Steine und Grabplatten als billige Baumaterialien zu verwenden. Die ursprüngliche Gestalt der Kirche ist daher nicht mehr sicher zu rekonstruieren.

Was bedeutet der heutige Begriff "Hamburger DOM"?- Der Hamburger Dom war namensgebend für das gleichnamige Volksfest, da dieses zur Zeit seiner Entstehung neben dem Dom begangen wurde

Bereits 1337gestattete Erzbischof Burchard sogar die Anwesenheit der Schausteller und Händler im Dom, jedoch nur bei „Hamburger Schietwetter“. Und so blieb der Markt im Dom, bis der Bau 1804 abgerissen wurde.
Das Heiligengeistfeld ist ein Gebiet im Hamburger Stadtteil St. Pauli, ein ca. 20 Hektar großes Gelände, auf dem vor allem der Hamburger DOM stattfindet.
Das Heiligengeistfeld hat seinen Namen vom „Hospital zum Heiligen Geist“, einem Klosterkrankenhaus in Hamburg, zu dessen Ländereien das Gebiet gehörte. Die älteste bekannte Erwähnung des Namens „Heiligengeistfeld“ stammt von 1497.

Der Hamburger DOM ist ein regelmäßig auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg stattfindendes Volksfest.

Jährlich besuchen mehrere Millionen Menschen die Veranstaltung, die dreimal im Jahr stattfindet als:
• Winterdom (Dom-Markt, Anfang November bis Anfang Dezember)
• Frühlingsdom (Frühlingsfest, Mitte März bis Mitte April)
• Sommerdom (Hummelfest, Ende Juli bis Ende August)
• Der Hamburger Dom hat seine historischen Ursprünge im 11. Jahrhundert. Händler und Handwerker, aber auch Gaukler und Quacksalber suchten im damaligen Hamburger Mariendom am Speersort Schutz vor Wind und Wetter.
• Danach zogen die Händler und Schausteller ohne festen Standort durch die Hamburger Stadtteile und verteilten sich auf die Marktplätze der Stadt: den Gänsemarkt, den Pferdemarkt, den Zeughausmarkt und schließlich den Großneumarkt. Den Marktleuten wurde erst 1893 ein neuer Platz zugeteilt: das Heiligengeistfeld, wo der Hamburger DOM auch heute noch zu finden ist.

Über 260 Schausteller sowie über 110 Gastronomiebetriebe befinden sich bei jedem DOM auf dem etwa 160.000 m² großen Festgelände.

Fazit:

Der Hamburger Dom war namensgebend für das gleichnamige Volksfest Hamburger DOM, da dieses zur Zeit seiner Entstehung neben dem Dom begangen wurde.

Der Weihnachtsmarkt findet in der Innenstadt von Hamburg statt. Er dehnt sich vom Hauptbahnhof aus über die Mönckebergstr. bis hin zum Rathaus und weiter bis zum Jungfernstieg. Er durchzieht die gesamte Innenstadt Hamburgs.

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Priester Gerhard aus Abberode | 22.12.2014 | 17:56   Melden
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 22.12.2014 | 18:13   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 22.12.2014 | 18:16   Melden
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