Auf dem Landweg nach New York - Ankunft und Neues

 

Leavinghomefunktion – Ein Projekt ist gelungen, ein Projekt beginnt


Manche brechen das Fasten zu dieser Zeit, ich breche das Schweigen. Es ist fast ein Jahr her, da wir hier nichts mehr von einander gehört haben. Einmal mehr muss ich sagen, dass das weniger an mir lag, als eher daran, dass der Kontakt auf der letzten Etappe des leavinghomefunktion – Projektes zu dem Quintett spärlich bis unterbrochen war.



Und das lag auch weniger an den Fünfen selbst, denn vielmehr daran, dass die Zeit ohnehin ein beißender Konkurrent war, im Nacken saß wie manchem der Schalk. Die Zeit, das liebe Medium, das uns allen oftmals zu schaffen macht, bei einem solchen Unterfangen ein schlimmer Faktor, gerade, wenn es aufs Ende zugeht. Da müssen Visa-Fristen und verbindliche Termine eingehalten werden, das Geld wird knapp und nicht zuletzt haben die Ural-Motorräder nach 40.000 km auch irgendwann den Auspuff voll. Verschleiß und Belastung nagen an den Maschinen und die Pannenrate wird immer dichter. Logisch, dass da wenig Zeit bleibt, die Kontakte nach Deutschland zu pflegen, um die Berichterstattung aufrecht zu erhalten. Am Ende muss Mensch Prioritäten setzen.

Und ganz sicher ward ihr alle zumindest durch die verschiedenen TV-Berichte wenigstens im Ansatz auf dem Laufenden. Auch die MZ berichtete inzwischen mehrfach. Beides Medien, aus denen auch ich die Hauptsachen erfuhr.

Nun ist inzwischen April 2017. Das Projekt ist gelungen, die Damen und Herren sind zurück und haben es sich in Halle/Saale (wieder) gemütlich gemacht. Das allerdings heißt nicht, dass wir von nun an erst recht nichts mehr von Anne, Elisabeth, Efy, Johannes und Kaupo hören, im Gegenteil.

Ein Film will geschnitten, ein Buch geschrieben werden und zwischendrin gibt es für alle Interessierten die Möglichkeit, das Qiuntett persönlich kennen zu lernen und dabei obendrein ausführlich über die Tour 50.000 km 2 ½ Jahre, von Halle nach New York zu erfahren.

Abgesehen von verschiedenen Terminen in der gesamten Bundesrepublik, wie zum Beispiel am 23. Mai 2017 auf der Literatur- und Kunstburg Ranis (Thüringen), laden die Abenteurer ab dem 29.4. 2017 um 18.30 Uhr regelmäßig zu sich nach Hause ein. „Wohnzimmer-Präsention“ nennen wir es an dieser Stelle einmal salopp und es wartet, wie auf der Webseite des Projektes zu lesen steht, folgendes:

„Zweieinhalb Jahre waren wir zu Gast bei den verschiedensten Menschen. Jetzt sind wir gerade wieder angekommen und wollen Euch einladen, unsere Gäste zu sein. Die Erlebnisse der letzten 2.5 Jahre rund um den Globus sollen raus und wollen geteilt werden!

Mit verschiedenen medialen Mitteln setzen wir Euch in unsere Seitenwägen und manövrieren gemeinsam über 40.000 Kilometer und 3 Kontinente, den Kolima hinunter bis zum Arktischen Ozean, durch ein dichtes Netz von skurrilen Anekdoten und bizarren Erlebnissen. Begleitet vom Kasachischen Wind, ewigen Sibirischen Tigermücken und der ständigen Frage „Wie weit werden wir es heute schaffen?“ geben wir einen Einblick in das Theater der Ural und die Konstanz der Panne.

Wenn Ihr Euch vorab Zuhause stilecht auf diesen Abend vorbereiten wollt, ist es ratsam eine eiskalte Dusche direkt aus dem Gartenschlauch zu genießen. Parkt Eure Füße im Eisfach, putzt die Zähne mit einem Zahnpasta-Sand-Gemisch und tragt das löchrigste T-Shirt, das ihr habt… Wir freuen uns auf Euch!
Ahoi!“

Geplant ist, von da an vier mal im Monat eine Präsentation zu veranstalten, die wie ein Theaterstück konzipiert, mit verschiedenen erzählerischen und darstellerischen Mitteln die Geschichte ihrer Reise und darüber hinaus erzählen.

Der zweite Termin steht bereits, falls es welche nicht unter die auf 30 Plätze limitierten Glücklichen schaffen, die der ersten Präsentation ihrer Art beiwohnen können. Die nächste Möglichkeit ergibt sich am Donnerstag, 04.05.2017, 19:30 Uhr. Auch hier wieder können 30 Menschen teilnehmen. Weitere Termine und die begehrten Tickets findet ihr wie gewohnt auf der Webseite unter:

http://leavinghomefunktion.com/de/deutsch-events/


Dieses war im Übrigen der vorletzte Beitrag meinerseits. Es wird noch ein Abschluss-Interview mit den Fünf Verrückten geben, dann heißt es für mich, hier Abschied zu nehmen. Vielleicht sollte ich schon jetzt einmal Danke sagen. Danke fürs Mitlesen, für die Geduld eurerseits wegen der oft langen Pausen zwischen den Berichten, danke fürs Kommentieren und Liken, für die vielen persönlichen Zuschriften und für eure Treue….

M. Kruppe
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2 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 20.04.2017 | 13:07   Melden
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Ellen Röder aus Alsleben (Saale) | 23.04.2017 | 08:48   Melden
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