Erfolgreiche Haldenbesteigung

Unser heutiger Zielpunkt war
Sangerhausen und dort die Halde
"Hohe Linde".

Schon aus der Ferne war die bunte
Menschenschlange zu sehen, die den
Berg erklomm.

Bald werden wir uns einreihen, wussten wir. Aber erst mal den Fotoapparat draufhalten, denn gar zu selten sind die kahlen Abraumhalden so belebt.

Als Parkmöglichkeit war das Schützenhaus angegeben und dieses Mal verriet uns auch ein kleines Wegweiserschild, wo genau der Zugang zur Halde zu finden ist. Auch die Musik der Schalmeienkapelle Martinsrieth lenkte unsere Schritte in die richtige Richtung.

Am Fuß der Halde war eine der angekündigten Verpflegungsmöglichkeiten, die andere im Schützenhaus.
Allerdings wird vor dem Essen natürlich erst mal gearbeitet... da kommt der Aufstieg.

Wir entrichteten unseren Obolus für die Besteigung, bekamen jeder einen Gipfelpass ausgehändigt, den wir uns beim Erreichen des Gipfels abstempeln lassen können und dann durchschritten wir unternehmungslustig die Sperre.

Die Vorschriftentafel - in Kurzform sind wir bereits informiert worden - lesen wir uns in Ruhe durch.
Begehen auf eigene Gefahr - festes Schuhwerk - in der Mitte gehen - Abstand vom Rand halten - Sicherung am Seil...
Das wissen wir und halten es natürlich auch ein.

Das lose Gestein verlangt sowohl beim Auf-, als auch beim Abstieg den Griff zum Seil, gut, dass es da ist.
Wir staunen, denn es sind nicht nur junge Leute, die hier aufsteigen. Wir bemerken auch einige Ältere, die deutlich älter sind als wir. Alle Achtung!

Das Wetter ist heute nicht ganz so heiß. Die über uns hängende dunkle Wolke lässt die Strahlung nicht ungehindert durch, allerdings ist sie bedrohlich. Doch es bleibt trocken und auf dem Gipel herrscht strahlender Sonnenschein.

Die Weitsicht ist nicht die beste heute, es ist diesig. Aber den Rundumblick lässt sich niemand nehmen, der den Gipfel erreichte. Da oben gibt es nur fröhliche Menschen und lachende Gesichter.

Die einzige Ausnahme bildet der den Gipfelstempel austeilende Bergmann. Wo er steht, umschwirrt ihn gerade ein Schwarm fliegender Ameisen, die seinen Kopf, Kragen, und Jacke okkupieren wollen. Wer seinen Stempel hat, eilt also schleunigst wieder aus der unmittelbaren Gefahrenzone.

Der Abstieg verlangt weniger Kraft, aber dafür mehr Konzentration. Wo der Fuß Halt findet, müssen die Augen schon vorausschauend orten. Stufen und Seil lassen uns heil wieder unten ankommen.

Unser Resümee - es hat Spaß gemacht, die Kräfte beim Aufstieg zu erproben.
Herz & Kreislauf und Atmung, Gelenke und Muskeln funktionieren noch erfreulich zufriedenstellend. Danach haben wir uns unser Steak im Schützenhaus schmecken lassen und uns wieder auf die Heimfahrt nach Halle begeben.
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4 Kommentare
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Monika Habermann aus Halle (Saale) | 28.08.2017 | 07:05   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 28.08.2017 | 08:36   Melden
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Wolfgang Mueller aus Halle (Saale) | 28.08.2017 | 09:59   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 28.08.2017 | 10:04   Melden
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