Mit dem PKW durch Baja California / Mexiko

Mit dem PKW durch Baja California auf der Carretera Transpeninsular (Mex-1)
Wo beginnen, eine 17 tägige PKW Tour dorch Baja California zu beschreiben ?
Eine Fahrt unvergesslicher Eindruecke und vor allem Sorgenfrei. Bereits nach Tijuana verflog jeglicher Stress und Sicherheitsbedenken ! Waren wir doch von den Vorabinfos in vielfältiger Form vor dieser Reise gewarnt. Die ca. 12 Militaerkontrollen waren entweder nicht mehr besetzt, ohne Anzuhalten druchgewunken oder bei Stopp lief es so ab. WIR: "Bunois dias - vengo alemania "mit einem freundlichen Lächeln. ER: ein Blick ins Auto, wo auf der Hutablage unsere Deutschlandfahne lag. Danach noch 2-3 Worte, ein Gruss, und weiter gings. Es ist uns auch nichts abhanden gekommen und wir wurden auch nicht darum gebeten.
Nachdem wir von San Diego/USA über die Grenze nach Tijuana kamen, uebernahmen wir dort den PKW Dogde. Selbiger wurde nach 2300 km unfallfrei in La Paz abgegeben.Keine Beule am Auto und wir waren auch frohen Mutes.
Die 12 besuchten Hotels waren sauber, farbenfreudig und meistens im mexikanischen Folklorestil. Nachdem wir die Ersten 2 vorgebucht hatten, merkten wir, es ist nicht nötig und auch günstiger. Es waren überhaupt wenig Menschen unterwegs und die Resore meist leer. Eigentlich ist diese Reisezeit, Hochsaison wegen der Walbeobachtungen.
Überall begegneten wir freundliche Menschen bis hin zu Autofahrern.Letztere sind so relax, was nicht nur an den zahlreichen Bodenwellen und Stoppschildern lag.

Von den unzähligen bleibenden Erlebnissen blieben besonders haften.
- La Bufadora bei Ensenada, wo die Pazifikwelle durch einen schmalen Spalt in Form eines Gysers gepresst wird und bis zu 20 Meter hochsteigt.
- Stop am Strassenrand bei San Quintin, der Muschelhauptstadt von Baja, wo Venusmuscheln und Austern ganz frisch und zum Spottpreis angeboten wurden.
- In der Abendsonne Traumbilder in der Kaktus-Wüste im " Parque Natural de Desiert" bei der Mission Cotavina, schießen und im Kakteenwald wandern.
- Walbeobachtungen in Guerrero Negro ( 50 um unser Boot rum) und in San Lukas wo sie uns zuliebe in der Luft Pioretten drehten.
- Die Unmengen an traumhaften Stränden und Steilküsten, 8 m hohen Sandduenen und fast staendig bis zu 2300m hohe Berge im Angebot, sind einfach nicht aufzuzaehlen.
- Da die Sonne fast taeglich schien, aber im Winter nur bei 20-22 Grad lag war, es ein angenehmes Reisewetter. Nur in der Wüste, Nachts ging es bis auf 10 Grad runter.

Ich höre auf, aber nicht ohne zu erwaehnen, dass auch unser Lebensrhythmus, so wie der der Mexikaner, spuerbar langsamer wurde, (hier ticken die Uhren scheinbar nicht so schnell) das uns die MEXIKANISCHE KUECHE immer geschmeckt hat und der Tequila als Medizin einfach dazu gehoerte.
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