Die Handballer der SG HSC96/TuS Dieskau wieder mit geteilter Bilanz am Wochenende

Die Bezirksliga-Sieben der SG trat am Samstagabend mit einer Minimalbesetzung beim Schlusslicht HSV Sangerhausen an. Es reichte dennoch zu einem nie wirklich gefährdeten 31:25 (15:12) Auswärtssieg. So bleiben sie vor der punktgleichen SG Queis an der Tabellenspitze. Den ausführlichen Bericht gibt es wie immer hier:MZ TuS Dieskau.

Zur sonntäglichen Mittagszeit reiste die Zweite zum WHV 2 nach Weißenfels. Der Kader war wieder durch etliche Ausfälle geschwächt, aber beim Gastgeber sah es zahlenmäßig nicht viel besser aus. Aber die im Durchschnitt über 10 Jahre jüngere Truppe war gegen die sieglosen Reidethaler klarer Favorit.
Dennoch konnte der Gast gut gegenhalten und sogar eine doppelte Unterzahl fast unbeschadet überstehen. Erst kurz vor der Pause konnte der WHV durch sein schnelles Spiel von 10:10 auf den Pausenstand enteilen.
In der zweiten Hälfe ging es leider so weiter, die Fehler der SG nutzten die Gastgeber um den Vorsprung mit 20:13 auf 7 Tore auszubauen. Dann bewiesen die Reidethaler wieder Moral und kämpfen sich bis auf zwei Tore wieder heran. Leider brachte eine Zeitstrafe gegen die SG den WHV wieder in Vorteil, den sie zum 25:20 nutzen. Da es dem Gastgeber jetzt an Präzision im Angriff fehlte konnten die Gäste mit einem 4:0-Lauf zum 25:24 es noch einmal spannend machen. Leider landete der Wurf zum möglichen Ausgleich nur am Innenpfosten, von wo er nicht den Weg ins Tor fand. So hatten die Weißenfelser den letzten Angriff. Da der nur auf Kosten eines Strafwurfs gestoppt werden konnte und dieser verwandelt hieß es am Ende 26:24.

Wieder hat es trotz guter Leistung und Super-Moral nicht zu Punkten gereicht. Wenn einige Spieler ihre Nerven besser im Zaum gehabt hätten, wäre den Unparteiischen keine Gelegenheit gegeben worden, die durchaus berechtigte Kritik an ihrer ungelenken Leitung mit Zeitstrafen zu beantworten. Leider hatten diese wohl neben ihren gelben Karten auch das Fingerspitzengefühl zu Hause vergessen, auch deshalb hatte man nicht das Glück des Tüchtigen und steht am Ende als Verlierer da.(jp)


SG HD II mit: Feineis, A., Prause, J.: Bauch (1), Baraniak (10), Feineis, F., Heine (1), Günther(1), Kokot (5), Prause, Ch. (3), Stingl (3)
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