HSC 96-Handball am Wochenende: Erste mit torreichem Unentschieden, Zweite bestand gegen starke Gäste; Für die Dritte reichte es am Sonntag leider nur für eine Halbzeit

  Halle (Saale): Sporthalle Bildungszentrum | Die Spiele begannen am Samstagnachmittag im heimischen BIZ mit dem Spiel des Tabellenführer der Kreisliga, dem HSC 96 II. Hier hieß der Gegner TSV 1893 Großkorbetha, welche sich für das Spiel viel vorgenommen hatten. Mit einer vollen Kapelle angereist wollte man die Hinspielniederlage vergessen machen und dem Spitzenreiter das Leben schwer machen. Zu dem hatte die Zweite diverse Ausfällen nur kurzfristig und teilweise ausgleichen können.
Die Rechnung des TSV schien nicht aufzugehen, mit 4:1 und 8:3 legten die Hausherren vor, aus einer sicheren Deckung heraus gelangen schnelle Tore. Als die Gäste mit vorgezogener Deckung agierten kam Sand ins Getriebe des HSC-Angriff, zu dem konnte aus strafbedingtem Überzahlspiel kein Nutzen gezogen werden. Mit Kontern und einfachen Toren schaffte der TSV ein 6:1-Lauf zum 9:9-Ausgleich und es ging mit einem ausgeglichenem Spiel zu einem Halbzeitstand von 12:13 für die Gäste.
Nach der Pause fand der HSC wieder zu seinem Spiel. Die vorgezogene Deckung der Gäste konnte immer wieder mit einfachen Toren überwunden werden, dem TSV gelangen auch gute Kombinationen und Tore „aus dem Nicht“, so das es 15 min. vor Schluss 21:21 stand. Das Spiel was schon die ganze Zeit über sehr hart, nahm jetzt teilweise unfaire Züge an. Die Schiris, auf deren Art und Weise der Leitung sich die Hallenser besser einstellen konnten, wurde zu dem zur Zielscheibe der Gäste. Diese Einstellung hat den Großkorbethaern schon in der Vergangenheit mehr geschadet als genützt. Der HSC behielt in der Schlussphase kühlen Kopf und nutze fast alle Chancen, so dass es am Ende ein klares 29:24-Sieg wurde. Der Gast hat dem HSC alles abverlangt, war über Strecken gleichwertig, doch am Ende hielt zu Recht die Serie der Hallenser! Diesen Sieg haben sie in erster Linie der Tatsache verdanken, dass sie sich nie aufgaben, durch nichts aus der Bahn werfen ließen und den personellen Nachteil entscheidend wettmachen konnten. Das die Gäste anderer Meinung waren und die Schuld in erster Linie bei den Unparteiischen suchten, kann in deren Spielbericht nachlesen, den wir auf unsere Seite lieber nicht veröffentlichen wollen.

Anschließend empfingt die Bezirksligamannschaft des HSC die Zweite des Landsberger HV zum „Kellerduell“ (9. gg. 11.). Die Hausherren waren gewarnt, denn nachdem sie den Spitzenreiter mit einem 38:39 am Rand einer Niederlage hatte, gewann man vor Wochenfrist gegen Mücheln klar. Beide Mannschaften war knapp besetzt und auch hier ging es, wie im Vorspiel mit einem gelungen Start des HSC (6:1;9:4) los. Dabei nutze man Zeitstrafen gegen die Gäste und den Danach spielten die Hallenser den Rest der ersten Halbzeit strafbedingt fast immer in Unterzahl, wodurch der LHV wieder verkürzen konnte und sich auf zwei Tore herankämpfte. So führte der HSC zu Pause nur noch 18:16. Es sollte eng bleiben in dieser torreichen Partie. Jetzt waren die Landsberger dran, sie nutzten Fehler und vorschnelle Abschlüsse des HSC und eine Steigerung im LHV-Tor führte zu einer 4-Tore-Führung der Gäste (23:27). Nun kamen die Hallenser wieder ins Spiel über die erfolgreiche Mitte und einem 7:2-Lauf kamen sie zu einer 30:29 Führung. Das Spiel blieb schnell und wurde aber auch hektisch, so ging es knapp weiter bis es 90 s vor Schluss 31:33 für die Gäste stand. Aber es gelang dem LHV nicht gegen die offene Deckung den Ball zu behaupten und nach dem Anschlusstreffer verlor er wieder etwas kurios den Ball und der HSC konnte das 33:33 erzielen. Das blieb der Endstand, an dem etwas unschöne Szenen zum Abpfiff (zum Glück ohne Folgen für alle) auch nichts änderten.
Ein Unentschieden in einem Spiel mit Hin und Her was man am Ende gut als gerecht bezeichnen kann. (jp)

Am Sonntag Nachmittag bestritt unsere Dritte ihre Kreisklassepartie bei der SG Chemie Zeitz in deren Ausweichquartier in Teuchern. Das beengte Spielfeld bevorteilte die Defensive beider Mannschaften. Darum fielen gerade zum Beginn der Partie wenig Tore auf beiden Seiten.
Die beherzt zufassende Hallenser Abwehr schaffte es immer wieder, das dynamisch angelegte Angriffsspiel der Hausherren zu unterbrechen. Einige Rückraumtore für Halle sicherten das Unentschieden mit 9 Tore beide zur Halbzeit. Die Umstellung auf Manndeckung gegen den besten Torschützen von Halle brachte die Gäste in arge Schwierigkeiten in der Offensive. Daraus entstandene Ballverluste konnte Zeitz ab Beginnn der zweiten Halbzeit in zunehmende Führung ummünzen. Letzlich war der Sieg der Gastgeber mit 24:18 Toren gerechtfertigt. (aa)
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