Klare Siege am Samstag-Spielausfall am Sonntag

Samstagabend als Spieltermin ist ja eher dem höherklassigem Handball vorbehalten, aber durfte die Kreisliga-Sieben des HSC 96 zu dieser Zeit ihre siebenwöchige „Winterpause“ beenden und gegen den Schraplauer SV in die Rückrunde starten.
Als punktloser Tabellenletzter waren die Hausherren klarer Aussenseiter. Die Gäste mussten neben dem Abschied von zwei Spielern auch noch den Ausfall von zwei Leistungsträgern verkraften, so relativierte sich, angesichts des übervollen Kader der Schraplauer, der vermeintliche Vorteil wieder.
Nach einem ausgeglichen Beginn konnten sich die Gastgeber absetzen und einen Vier-Tore-Vorsprung herauswerfen. Eine Auszeit und Umstellung in der Deckung brachte mit einem 8:2-Lauf die Wende und einen 14:11-Halbzeitstand für den HSC 96. Dieser fand jetzt endgültig zu seinem Spiel und baute die Führung weiter aus, auch weil sie mit der, von beiden Mannschaften praktizierten, Manndeckung der Rückraumschützen besser zurechtkam. Die gut haltenden Heim-Torhüter verhinderten eine höhere Niederlage, so stand es am Ende 26:20 für die Gäste.
Das Ziel der „Schadensbegrenzung“, welches die Schraplauer ausgegeben hatten, wurde zwar erreicht, aber wieder ohne zählbares Ergebnis. Wenn sich die Mannschaft in ihrem Spiel mehr auf den Gegner als auf die Entscheidungen der Schiedsrichter, in diesen Falle jungen Landsberger, konzentrieren würden, könnte es auch mal zu einem Punktgewinn reichen. Der HSC reiste mit einem Sieg nach Hause und bleibt so dem Spitzenreiter auf den Fersen.(jp)
Viel Lärm um Nichts!
Beim Auswärtsspiel der dritten Mannschaft des Halleschen SC in Wansleben gegen die Langenbogener Kreisklassevertretung spielten die Teams weniger gegeneinander als gegen das Schiedsgericht. Nur selten endete eine Partie in der untersten Handballspielklasse mit 4 Disqualifikationen, davon 2 direkt, und 17 Hinausstellungen. Eine dafür gerechtfertigte Härte im gestrigen Spiel war auf beiden Seiten nicht gegeben.
Nun zum eigentlichen Spielverlauf.
Die "dicken Bäuche aus Halle" konnten gestern lediglich in den ersten 15 Minuten der jungen Mannschaft aus Langenbogen standhalten. Danach baute die Gastgebermannschaft seinen Vorsprung vor allem durch schnelle Konter kontinuierlich aus und führte zur Halbzeit mit 12:7. Ein Dank geht hierbei an den gut haltenden halleschen Torhüter, durch welchen sich der Rückstand für den HSC noch in Grenzen hielt. Zu diesem Zeitpunkt standen für beide Teams nur je 3 Zeitstrafen zu Buche.
Nach dem Wiederanpfiff wurde scheinbar jedes begangene Foul mit einer Hinausstellung geahndet, weswegen sich bei den Spielern durch nachvollziehbares Unverständnis ein nicht allzu geringer Frust aufbaute.
Von Spielfluss war von da an nicht mehr viel zu sehen. Sowohl Halle, als auch Langenbogen standen bis zum Ende des Spiels kaum noch mit voller Mannstärke auf dem Feld. Insgesamt spielten die konditionell besseren Gastgeber ihren Schnelligkeitsvorteil aus und gewannen die erinnerungswürdige Partei mit 28:17 Toren. Der Abstand fiel ein wenig zu hoch aus. Mit einer besseren Quote von 7-Metern und einem der Spielklasse angepassteren Spielleitungsstil der Schiedsrichter wäre es ein knapperes und vor allem besseres Spiel geworden.(aa)
Das Spiel HSC 96 : Langebogerner SV musste auf Grund technischer Mängel in der Halle ausfallen.
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