Knappes Aus im Landespokal und teuer bezahlter Auswärtssieg im Kellerduell der Bezirksklasse

Am Sonntagmorgen trafen die HSC-Handballer im Achtelfinale des Landespokals im BIZ auf den Nordligisten HV Lok Stendal. Leider fand dieses Duell der beiden letzten Bezirksligisten im laufenden Pokalwettbewerb nur geringes lokales Interesse. Trotz des Entfernung kam mehrere Dutzend Anhänger aus Stendal mit nach Halle-Neustadt und machten so lautstark die Partie zu einem Heimspiel der Altmärker,. Entsprechend engagiert begannen diese und lagen schnell mit 5 Toren vorn. Der HSC fand erst im Laufe der ersten Halbzeit über gelungene Einzelaktion zu seinem Spiel und so gelang fast der Ausgleich. Die Stendaler kombinierten wieder und gingen mit einem 17:14 zu ihren Gunsten in die Pause.
Die Angriffsreihen dominierten auch nach der Pause das Geschehen, dieses spannenden und schnellen Pokalfights. Nun gelang den Gastgebern immer mehr und sie konnten nicht nur den Rückstand wettmachen, sondern führten beim 22:20 sogar mit 2 Toren. Das Spiel gestaltete sich bei wechselndem Vorteil bis zum 30:30 ausgeglichen. Ein Unterzahlangriff konnte bei drohendem Zeitspiel nicht erfolgreich abgeschlossen werden und so stand es kurz vor Ende der Spielzeit nicht 31:31 sondern durch den Gästekonter vorentscheidend 30:32. Die Hausherren riskierten nochmal alles, wurden aber mit dem im Siegesjubel der Gäste untergehendem 30:33 bestraft. So endete dieses Landespokal-Spiel spannend und knapp aber insgesamt verdient für die spielstarken Gäste vom HV Lok Stendal.

Noch unter den Eindrücken diese Spiels stehend, mussten die Spieler der Zweiten durch den einsetzenden Schneesturm den Weg zum Kellerduell der Bezirksklasse gegen den Vorletzten, HSV Naumburg-Stößen 2 antreten. Der Vergleich der beiden Aufsteiger war bereits für beide der Start in die Rückrunde, die Letzten waren immer spannenden umkämpfte Spiele mit wechselndem Ausgang. Dieses Mal hatten die Hallenser das Spiel von Beginn an im Griff. Ein überragend haltender Gästetorwart vereitelte doch entstehende Chancen der Naumburger und nur einige Fehlwürfe verhinderten eine höhere Pausenführung als das 9:8 für den HSC. Nach der Pause behielt dieser seine Linie bei und baute die Führung weiter aus. Die Naumburger wehrten sich leider mit teilweise überharten Spiel gegen die Niederlage, was von Unparteiischen nicht entsprechend geahndet wurden. So kam es zu einem bösen Foul in der Schlussphase durch einen Naumburger, der bei konsequenten Schiedsrichtern zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr auf dem Spielfeld gestanden hätte. So verletzte er einen halleschen Spieler durch einen Schultercheck so schwer, das dieser eine Jochbeinfraktur erlitt. Die Schiedsrichter bestraften dies nur mit der dritten Zweiminutenstrafe, so das dieser Wiederholungstäter ohne Sperre davonkam, bleibt zu hoffen, das Trainer, Mannschaft und Verein die nötigen Konsequenzen ziehen. Das Spiel ging nach minutenlanger Behandlungsunterbrechung weiter und die HSV-Spieler versuchten diesen Vorfall zu nutzen und den teilweise unter Schock stehenden Gästen den verdienten Sieg noch zu entreißen. Doch die Hallensern ließen sich von der aufkommenden Hektik nicht anstecken, hielten dem Druck stand und sicherten sich so Ihren ersten Auswärtserfolg. Richtiger Jubel wollte nach diesem teuer bezahlten Sieg aber nicht auf kommen.
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.