Leider erfolgloser Sonntagsausflug nach Merseburg mit unschönen Beigeschmack

Die fehlenden 4 Stammspieler bei der Zweiten des HSC 96 konnten dank freier Spieler der Ersten kompensiert werden, aber diese Personalsorgen sollten nicht die einzigen Probleme sein, die einem Erfolg beim ersten Spiel des neuen Jahres im Wege stehen sollten.

In der ersten Halbzeit verpassten die Hallenser es die aus einer guten Abwehr heraus gewonnenen Balleroberungen in Torerfolge umsetzen. Klare Torchancen wurden nicht genutzt und technische Fehler verhinderten einen ruhigen Spielaufbau.So hätten sie zu Halbzeit eigentlich sicher führen müssen, aber es stand dann 10:9 für die Hausherren und man hoffte in den zweiten 30 Minuten auf nachlassende Kräfte der Bunesen, welche nur zwei Spieler auf der Bank hatten.

Der Wille zum Sieg und konzentrierte Abschlüsse führten dann zu einem Drei-Torevorsprung und ließen manch merkwürdige Entscheidungen der Unparteiischen in Hintergrund treten. Leider gelang es Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr, diesen mit dem nötigen Gleichmut zu begegnen. Aber auch über eine fünfminütige, zeitweilig doppelte Unterzahl konnte der Vorsprung gehalten werden. Nur war dann wohl das Kampfgericht mit dem Notieren von Zeitstrafen und Toren überfordert und man „vergaß“ ein Tor für den HSC. Proteste der Bank und der Spieler wurden ignoriert und auch die Schiedsrichter nicht konsultiert. Minuten später ließ sich die Situation im Nachhinein nicht aufklären und es blieb dabei. Nun hielt beim HSC wieder die mangelhafte Chancenverwertung begleitet von technischen Fehlern Einzug und nachlassende Kräfte sowie die unnötige Konzentration auf nicht zu ändernde Schiedsrichterentscheidungen ließen die Merseburger herankommen und in Führung gehen. Ein in den letzten Sekunden geworfenes Tor zum Ausgleich fand leider nicht die Zustimmung der Schiris, so das es am Ende 22:21 für die Gastgeber stand. Die nicht gewonnene Punkte hätten den HSC-Handballern im Abstiegskampf der Bezirksklasse gut zu Gesicht gestanden und sie werden wohl am Ende fehlen.

So stand am Ende nicht die notwendige Auswertung eigenen Fehler im Spiel des HSC im Mittelpunkt, sondern die Spielleitung und deren Einfluss auf das Ergebnis. Da nützt es auch nichts, dass die Spieler des Gegner es auch so sahen. Es bleibt das ungute Gefühl, das es zum wiederholten Male „Unparteiische“ aus dem Mansfelder Land sind, die scheinbar etwas gegen Erfolge des Halleschen SC 96 haben und den subjektiven Eindruck hinterlassen, das sie arroganten Auftreten einer souveränen Spielleitung vorziehen. Um so ärgerlicher ist es, das es ebenso nicht gelingt, diesem Verhalten mit besserem erfolgreichen Handballspiel einen Riegel vor zu schieben.
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