Lokalderby wird zum Pokalkrimi

Endstand
Halle (Saale): Unisporthalle | Im Viertelfinale des Bezirkspokal waren die Rollen klar verteilt, die jeweils Siebenten der Bezirksklasse und -liga trafen aufeinander. Das Spielprotokoll war randvoll gefüllt, die Mannschaften konnten also aus den Vollen schöpfen.
Der Spielverlauf schien den Vorzeichen recht zugeben, denn der Bezirksligist führte Mitte der ersten Halbzeit mit 5 Toren klar. Die Gäste verloren dann aber Ihren Faden und der USV kam besser ins Spiel. Zur Pause stand es 15:18. Das Spiel wurde nun ausgeglichener, der HSC verlegte sich auf Einzelaktionen und vergab klarste Chancen. So führte der USV plötzlich und hielt das Spiel offen. Kurz vor Schluss der 60 Minuten erzielte der USV das 30:30 und verhinderte im Gegenzug den Siegestreffer des HSC.
So kam es zu der, im Handball seltenen, Verlängerung.
Hier hatte der Gästetorhüter seinen großen Auftritt. Eigentlich hätte er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf Platte stehen können, da er sich nach einem Kopftreffer, gegen den frei werfenden Schützen zu einer unnötigen Reaktion hinreißen ließ. Die Schiedsrichter, deren Entscheidungen in diesem schnellen Spiel öfters mal zwei Meinungen zu ließen, beließen es bei einer Zeitstrafe gegen den Torwart.
Auch deshalb gelang dem USV in der Verlängerung gegen ihn kein Tor mehr (ein Siebenmeter nahm der zweite TW hin) und der HSC 96 zog mit 33:31 ins Halbfinale ein und der „große Kampf des Außenseiters blieb unbelohnt“.
Die Chance zur Revanche bietet sich beim Punktspiel USV 2 gg. HSC 96 II am 24.2. im BIZ.
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