Nach oben ist noch Luft....in der Mitte leider nichts Neues....und unten immer noch Spitze: Das waren die Handballer der SG HSC96/TuS Dieskau am diesem Wochenende

Die Bezirksligamannschaft der SGHD konnte am Samstag ihr Heimspiel im BIZ gegen den Langenbogener SV am Ende deutlich mit 27:22 gewinnen. Einen ausführlichen Spielbericht findet man wieder auf unserer Partnerseite: MZ Bürgerreporter TuS Dieskau-Zwintschöna

Die Reserve der Reidethaler wollten in der Bezirksklasse endlich punkten. Dazu reiste man am Sonntagvormittag mit voller Kapelle nach Merseburg. Die heimischen Bunesen konnten ebenfalls aus den Vollen schöpfen.
Bis zum 5:5 gestaltet sich das Spiel ausgeglichen. Dann blieben etliche Chancen ungenutzt und der Folge verliesen sich die SG-Spieler zu sehr auf die Unterstützung aus der Ersten, den gerade wieder spielberechtigten Topscorrer der Bezirksliga des Vorjahres. Dies machte das Spiel für die Bunesen zu ausrechenbar. So konnten sie Fehler der Gäste und der Unparteiischen besser für sich nutzen und sich zur Pause mit 11:7 leicht absetzen.
In der zweiten Hälfte lief bei der SG noch weniger zusammen, wobei sie eine 2 Zeitstrafen je vor und nach der Pause in der Abwehr entscheidend schwächte. Ein 7:3-Lauf brachte Buna eine sichere 8-Tore-Führung ein und man wähnte sich schon am Ziel.
Doch wie schon in den letzten Spielen fanden die Reidethaler in der letzten Viertelstunde wieder ins Spiel. Jetzt wirkte Schkopau teilweise verunsichert und suchte sich als neuen Gegner die erdeborner Schiris aus, die sich leider den üblichen Respekt durch eine teilweise handwerklich schlechte Spielleitung nicht immer verdienten. Wie solche „Duelle“ für die die Mannschaften aus gehen ist leider auch bekannt. Der MSV traf das Tor nicht mehr und so gelang es den Gäste Tor um Tor auf ein 23.22 heranzukommen. Doch die Hausherren hatten in ihrem letzten Angriff das Glück des Tüchtigen und konnten mit dem 24:22 den Endstand erzielen.
Wieder gut gekämpft, aber auch wieder durch einen Hänger in der Spielmitte um den Erfolg gebracht. So bleibt der Zweiten der SG nur die „Rote Laterne“ in der Bezirksklasse und die Hoffnung auf das nächste Spiel, welches in dieser spielarmen Liga leider erst in 4 Wochen stattfindet.

Für die SGHD II: Feineis. A.; Prause, J. – Baraniak (2); Bauch (1); Buchholz (2); Feineis, F.; Ferber (12); Günther ; Heine; Kokot; Prause, Ch. (1); Stingl (2); Störzer; Teffner (2)
(jp)

Bislang ungeschlagen konnte sich unsere Dritte seit dem dritten Spieltag zu Recht mit dem Titel des Tabellenführers der Kreisklasse schmücken. Zur Untermauerung der bisherigen Leistungen musste am vergangenen Sonntag auch der Tabellenzweite, der Langenbogener SV, in seiner Heimhalle in Wansleben am See bezwungen werden. Die SG erwischte im Duell der vollen Bänke den besseren Start und ging bereits nach 5 Minuten durch überlegt durchgespielte Offensivaktionen mit 3:0 in Führung. Leider folgte danach ein derber Bruch im Spiel. Im Spiel nach vorne wollte rein gar nichts mehr gelingen und Ballverluste führten zu direkten Konterchancen für die Gastgeber. Alleine der Gästetorhüter konnte den anwachsenden Rückstand in Grenzen halten. Nach mehr als 15 Minuten ohne ein Tor für die SG wuchs der Rückstand immerhin nicht mehr weiter an, da die Reidethaler wieder besser ins Spiel fanden. Die erste Halbzeit endete mit 13:7 Toren für den Langenbogener SV, was bis zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient war. Die Ansprache vom (nicht ganz freiwilligen) Gästetrainer T. Richardt mit der Aufforderung, in der Defensive noch wesentlich kompakter zu stehen und mehr Bewegung in die Offensivaktionen zu bringen, zeigte ihre Wirkung gleich zu Beginn der zweiten Hälfte. Tor für Tor konnte die SG den Rückstand verringern und nach 40 Minuten den ersehnten Ausgleich zum 15:15 erzielen. Das Spiel gewann nun zunehmend an überwiegend fairer Härte auf beiden Seiten. Weder Langenbogen, noch die SG konnte sich in den kommenden Minuten entscheidend absetzen. Jedwede Führung wurde in kürzester Zeit wieder ausgeglichen. Die Wende brachte gerade eine doppelte Unterzahl gegen unsere Dritte, in welcher kein Gegentor zugelassen wurde, aber dafür der Ball auf der Gegenseite den Weg ins Tor fand. Die resultierende Führung ab der 52. Minute konnte in der durchaus turbulenten Endphase des Spiels knapp über die Runden gebracht werden. Ein direkt auszuführender Freiwurf für die Gastgeber bei Spielende führte nicht mehr zum Erfolg, wodurch das Spiel beim Stand von 24:25 endete. Gemessen an der Steigerung der gezeigten Leistung in der zweiten Halbzeit, war der Sieg für die SG angemessen, abgesehen von den zwei unnötigen rote Karten aus den letzen Spielminuten. Somit kann die dritte Mannschaft der SG HSC96/TuS Dieskau weiterhin vom ersten Tabellenplatz grüßen.
Nach einer etwas längeren Spielpause empfängt die SG am 29. November den SV 1925 Steuden.
(aa)

SG HD III mit: Ließ; Schröder – Arndt (3); Aurin (2); Bieber (1); Bruchmann (4); Gering (8); Geyer-Ließ; Hopfgarten; Hühn (2); Lassek (5); Liedtke; Schatz; Stude
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