Reidethaler Handballweisheiten vom ersten Advents-Wochenende Zwei gewonnene Halbzeiten bringen doch keinen Sieg Wenn man nichtspielt, kommt man auch zu zwei Punkten

  Halle (Saale): Sporthalle Bildungszentrum | Verspätungen liegen ja zur Zeit voll im Trend.....und durch einen adventbedingte Schreibblockade des Co-Autors, diesmal nur ein etwas verspäteter Teilbericht.

Es sollte am Samstag ein Großkampftag im BIZ Halle-Neustadt werden. Die SG HSC96/TuS Dieskau wollte zu Hause mit allen drei Mannschaften um Punkte kämpfen.

Gegen Mittag kam für die Erste die mehr als kurzfristig Absage vom HC Burgenland 3. Durch dieses Nichtantreten werden die Punkte wohl am „Grünen Tisch“ der SG zugesprochen.

Aber gespielt wurde dennoch, es begann mit dem Spitzenspiel der Kreisklasse.

Die Dritte empfingt als verlustpunktfreier Tabellenführer den Zweiten aus Steuden. Wieder war der Kader der SG übervoll. Nur diesmal war die Quantität nicht spielentscheidendt. Zwar konnte man trotz etlicher Fehler die erste Halbzeit gewinnen, stellte dann aber im zweiten Abschnitt das Handballspiel teilweise ein. So witterte die Steudener Reserve ihre Chanche und konnte die Fehler jeglicher Art konsequent nutzen. So endete die Siegesserie der SG-Dritten mit einer verdienten 20-24 Heimniederlage, den Spitzenplatz in der Tabelle konnten sie aber noch verteidigen. (leider ohne Mannschaftsaufstellung)

Die Zweite der Reidethaler ist stolzer Träger Roten Laterne der Bezirksklasse. Bisher konnte kein Spiel in der ersten von drei Runden in der abstiegslosen Mini-Liga gewonnen werden. Diesmal waren die Voraussetzungen für einen Erfolg nicht gerade gut. Auf Grund diverser Ausfällen und ausbleibender Unterstützung aus den anderen Mannschaften sah es vormittags nur nach einer „Not-Sieben“ aus.
Durch Aktivierung angeschlagener Spieler und doch spielerischen Hilfe aus der Dritten konnte man wenigstens ein zahlenmäßig konkurrenzfähiges Team stellen.
Zu Gast war der Weißenfelser HV 91 2, eine schnelle junge Truppe mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren.

Während die Hausherren bis zum 3:4 das Spiel offen halten konnten, mehrten sich die Fehler im Angriff und luden so zu Kontern ein. Durch diese schnellen Gegenstöße konnten die Gäste mit einen 1:8-Lauf auf ein 8-Tore-Vorsprung enteilen. Der Zweiten gelang jetzt wieder mehr und man konnte den Abstand halten und auf ein 9:16 verkürzen.
Im zweiten Durchgang konnten die jungen Weißenfelser durch ihr schnelles Spiel die kämpfende SG-Mannschaft bis zum 13:20 auf Abstand halten. Nun ging bei den Gästen fast gar nichts mehr und mit Moral und Kampf war man mit 20:22 wieder dran. Ein strafbedingte doppelte Unterzahl bei den Reidethalern ermöglichte dem WHV den Lauf zu stoppen und ihrerseits die Führung auf vier Tore auszubauen und bis zum 24:28-Endstand zu halten. Die Aufholjagd reichte nur zu einer gewonnenen zweite Halbzeit, aber wieder nicht zu Sieg. So ist man zwar am Ende der ersten Meisterschaftsrunde Träger der Roten Laterne, aber gerade die heute gezeigte Leistung lässt hoffen.
Noch in diesem Jahr beginnt die Mittelrunde mit einem Heimspiel in Landsberg, der zweiten Spielstätte der SG, gegen die Friesen aus Frankleben. (jp)

Für die SGHD II spielten: Prause, J.; Arndt, Baraniak (9), Feineis, A., Feineis, F., Günther (3), Heine (1), Stingl (3), Streit (6), Teffner
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