Zwei merkwürdige Spiele – Ein Punkt!

Halle (Saale): Sporthalle Bildungszentrum | Am Samstag empfing die Erste des HSC den Tabellenführer der Bezirksliga, den VfB Bad Lauchstädt, im heimischen BIZ.
Die Vorzeichen hätten nicht schlechter sein können, denn nur Verstärkung aus der Zweiten und ein „Verletzter“ machen die Minimalbesetzung der Hausherren erst spielfähig. Aber auch die Gäste aus der Goethestadt waren nicht viel besser aufgestellt angereist. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Trotz diverser ausgelassener Chancen auf beiden Seiten fielen reichlich Tore. Bei einem Halbzeitstand von 15:16 war noch nichts entschieden.
Nach der Pause ging es so weiter, aber ab dem 18:19 gelang den Gäste ein 5:1-Lauf . Den so erkämpften 5-Torevorsprung hielten sie und bauten ihn mit dem 24:30 zu einer vermeintlichen Vorentscheidung aus. Doch dann wurde es wieder spannend, der VfB musste den Torhüter wechseln und der HSC bekam die zweite Luft, aber statt beim Stand von 30:32 den Anschlusstreffer zu erzielen, ging der Ball zum wiederholten Mal „verloren“. Die im Gegenzug erzielte 3-Toreführung rettete der Gast bis zum 34:37-Endstand ins Ziel und feierte einen, wohl bei Anreise selbst nicht für möglich gehaltenen, Sieg.
Wenn man nach einem ausgeglichenem Spiel mit über 70 Toren von vergebenen Chancen redet klingt das merkwürdig, war aber so, denn die gab es auf beiden Seiten zuhauf. Während die Gäste kein Mittel gegen halleschen Topscorer (20 Tore) fanden, konnten die Rückraumspieler de VfB immer wieder durch die butterweiche HSC-Abwehr stoßen und eben so die 3 Tore mehr erzielen.
Nach drei Niederlagen in Folge findet sich der HSC auf einem Platz am Ende des Mittelfeld wieder. Beim letzten Spiel des Jahres, am 7.12. könnte mit einem Sieg wenigstens das Punktekonto ausgeglichen gestaltet werden. (jp)

Im zweiten HSC-Spiel wurde auch „nicht so richtig“ Handball gespielt:

Die dritte Mannschaft des Halleschen SC 96 traf am Samstag in der Germania-Sporthalle in Schafstädt auf die zweite Mannschaft des SV 1925 Steuden. Von Beginn an wurde die Kreisklassenpartie verbissen geführt. Erst nach einer Viertelstunde gelang es den Hallensern, sich einen 3-Tore-Vorsprung herauszuarbeiten. Durch eigene Fehler im Angriff des HSC, unterstützt durch einen äußerst miserablen Bodenbelag, konnte sich Steuden zum Halbzeitstand von 10:10 herankämpfen.In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zunehmend hektischer und unfairer. Jede Menge Fouls, einige Hinausstellungen, Gemecker gegen Gott und die Welt, aber vor allem gegen das Schiedsrichtergespann aus Langenbogen und auf die jeweiligen Gegner unterbanden nahezu jeglichen Spielfluss. Somit trennten sich beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten Unentschieden beim Stand von 18:18. (aa)
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