Das teilweise Ende der Kleingartenanlage Wiesengrund Halle-Kanena

Es gibt kein Tor mehr. Auf den Wegen und ehemaligen Gartenflächen: Fallgruben. Freier Zutritt, auch für Kinder. Überall Zivilisationsmüll. Aber nicht nur vom Hochwasser 2013 oder aus der kleingärtnerischen Nutzung. Von Fördermittelverwendung keine Spur.
Die Vegetation vegetiert vor sich hin und wahrscheinlich fühlen sich auch Tiere wohl. Vögel brüten und so manche Eidechse oder Ringelnatter sonnt sich.
Im Herbst 2017 sollen die Bagger kommen. Da sind die Vögel und andere Kleintiere weg. Darunter auch geschützte Arten.
Sie sieht dann keiner mehr. (Wo sind sie eigentlich hin?)
Und wenn tonnenschwere Arbeitsgeräte darüber gerollt sind, hat sich der Fall sowieso erledigt. Bodenverdichtung.
Nur Schnecken, wie die Weinbergschnecke, ereilt ein schneller Tod.
Die anderen Tiere auf Grund ihrer Lebensweise erst im nächsten Frühjahr, wenn der Boden wie Beton über ihren Winterquartieren liegt.

In der ehemaligen Anlage „Saaletal Halle-Lettin“ sieht es ähnlich aus.
Beide Anlagen sind an die Stadt Halle gefallen, die die jetzigen Zustände verantworten muss.
Und nach dem Willen der Stadt und der Stadträte wird es noch über 30 weitere Kleingartenanlagen treffen, auf denen solche Zustände erwünscht sind.
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4 Kommentare
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Peter Pannicke aus Wittenberg | 18.04.2017 | 21:46   Melden
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Monika Habermann aus Halle (Saale) | 19.04.2017 | 12:48   Melden
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Volker Schlösser aus Halle (Saale) | 19.04.2017 | 13:23   Melden
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Volker Schlösser aus Halle (Saale) | 23.04.2017 | 15:22   Melden
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