DAV-Vortragsabend: Grenzen erfahren - Hidden Peak Expedition 8.080 m

Wann? 23.10.2014 19:00 Uhr

Wo? Hörsaal des geologischen Instituts, Von-Seckendorff-Platz 3, 06120 Halle (Saale) DE
SW-Wand des HiddenPeak (Foto: Dr. Olaf Rieck)
Halle (Saale): Hörsaal des geologischen Instituts | Er steht in Pakistan im höchsten Gebirge der Welt, dem Karakorum. Mit 8080 Metern ist er der elfthöchste Gipfel auf unserem Globus. Er zählt zu den schwierigen Achttausendern und zu den schönsten. Außerdem ist er einer der abgelegensten unter den Weltbergen. Schon der lange Weg zu ihm verspricht ein großes Abenteuer.

Die Anreise führt fast 1000 Kilometer über den berüchtigten Karakorum Highway, eine der gefährlichsten Straßen der Welt. Mehr als eine Woche dauert der anschließende Trek auf dem Eis des gewaltigen Baltorogletschers, ehe man das Basislager des Hidden Peak erreicht. Man durchquert die eindrucksvollste Gebirgslandschaft unseres Planeten, vorbei am König der Berge, dem K2. Doch empfangen hat uns unser Traumberg alles andere als freundlich. Über Wochen unberechenbares Wetter mit starken Niederschlägen, extreme Spaltengefahr, endlos weite Wege. Doch wir nahmen den Kampf auf. Völlig auf uns allein gestellt, haben wir 36 Tage lang an unserem Berg Wege gespurt, Lager eingerichtet, Seile verlegt. Und dann hatten wir es tatsächlich geschafft. Der Weg zum Gipfel war frei. Nun hing alles nur noch vom Berg ab. Würde er gnädig sein oder uns wie Ungeziefer aus seinem weissen Pelz schütteln? Ein bergsteigerisches Highlight mit beeindruckenden Bildern und einer spannenden Geschichte.

Referent: Dr. Olaf Rieck, Leipzig
Eintritt: Für DAV-Mitglieder gegen Vorlage des Mitgliedsausweises frei, für Gäste 5 € (Abendkasse ab 18.15)

Zum Referenten

Wenn ein ausgeprägter Freiheitsdrang auf Grenzen stößt, die unüberwindlich scheinen, dann geschied womöglich genau das, was mit Olaf Rieck geschehen ist, als der Eiserne Vorhang fiel. Sein Studium der Veterinärmedizin hatte er da gerade abgeschlossen, und nun gab es für ihn kein Halten mehr. Sofort zog es ihn in die extremsten Regionen unseres Globus. Seine ersten ausgedehnten Reisen führten ihn in die Arktis, nach Alaska und in den Himalaya. Doch bald waren ihm auch dort die ausgetretenen Pfade nicht genug. Expeditionsbergsteigen wurde seine Berufung. Schon 1995 gab es den ersten Versuch an einem Achttausender im Karakorum, dem inzwischen mehr als zwanzig weitere Expeditionen im Himalaya, Karakorum, Patagonien und Peru folgten. Zwischendurch führte er aber auch immer wieder spannende Kajakexpeditionen in Alaska und Spitzbergen durch oder durchquerte auf Ski das patagonische Inlandeis. (Aus seiner Homepage)
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