Der Kleingartenkonzeption Halle die Harke zeigen!

Halle hat seit 2013 eine Kleingartenkonzeption.

Hier wird angedacht, dass die Kleingartenanlagen schrumpfen sollen, um dem Leerstand entgegen zu wirken. Die Kleingärtner sollen mal schnell ihre Pflanzen schnappen, ihre Gartenlauben in die Schubkarre legen und umziehen, damit in verschiedenen Aussenbereichen der Kleingartenanlagen Grünflächen entstehen können. Klingt zwar komisch, ist aber so. Und wenn das passiert ist oder auch vorher, öffnen die Kleingartenanlagen ihre Pforten in der Hoffnung, dass noch mehr Kleingärtner kommen. Da aber in der Regel nur Besucher kommen, die keinen Kleingarten wollen (sonst hätten sie bei dem Leerstand schon einen), sollen sich die Kleingärtner mit ihren Gärten als Augenweide präsentieren. (Wenn ich ein Auto der gehobenen Klasse fahren will, bestell ich mir ein Taxi.) Der SVG Halle hat schon mal festgestellt, dass die Verpächter nicht auf die Pacht der Kleingartenanlagen verzichten wollen, auch nicht teilweise.

Ein Umzug macht also keinen Sinn.

Es bleiben immer Gärten leer. Nach zwei Jahren ohne Pflege ist ein Kleingarten eine Grünfläche. Warum also der Aufwand? Und warum verzichten die Verpächter nicht auf die Pacht für nicht verpachtete Kleingärten? Die Pacht erhält derjenige, dem das Grundstück gehört. Da ist ein Generalpachtvertrag doch eine gute Lösung. Im Übrigen ist eine Änderung des Kleingartenzwischenpachtvertrages nur im Einvernehmen mit dem Vertragspartner, dem Zwischenpächter, rechtlich möglich. Zu einer Vertragsänderung kann es deshalb nur dann kommen, wenn beide Vertragspartner eine Vertragsänderung wollen. Da aber in der Regel SVG und Verpächter Vertragspartner sind, fragt sich, was die einzelnen Kleingärtner von der Kleingartenkonzeption haben? Der SVG hüllt sich auch in Schweigen und muss im Falle eines Falles Kleingartenpachtverträge kündigen.
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