Fachgespräch zum Stand und Trends im Ehrenamt

Eröffnung durch Staatssekretärin Naumann, Ministerium für Arbeit und Soziales
Ob und wie sich Frauen und Männer in Ostdeutschland ehrenamtlich engagieren, wurde im vergangenen Jahr, im Auftrag des Bundesministeriums des Inneren, untersucht. „Die Ergebnisse dieser Studie haben wir mit Partnern aus der Politik, Wissenschaft und Praxis diskutiert“, reflektiert Olaf Ebert den Fachtag, der am 27. Februar in der Magdeburger Sichtbar stattfand.

Für den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt e.V. (LAGFA) ist es wichtig, dass sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Engagementförderung vor Ort widerspiegeln.

„Gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt(LzpB) sollten politisch Verantwortliche der Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene mit Praktikern ins Gespräch kommen“, erklärt Ebert. Ausgehend von der Studie, die Thomas Olk, Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, vorstellte, wurden Empfehlungen für eine gelingende Engagementkultur in Sachsen-Anhalt diskutiert.

„Ehrenamtliche Betätigung ist eine wichtige Form der gesellschaftlichen Teilhabe und der demokratischen Mitgestaltung“, weiß LAGFA Vorsitzender Ebert, der die Freiwilligenagentur in Halle leitet. Hier werden seit 15 Jahren Engagierte vermittelt, Interessierte qualifiziert, Vereine unterstützt und Unternehmen beteiligt. In einigen Regionen in Sachsen-Anhalt fehlen stabile engagementfördernde Strukturen.

Hier sollten Kommunen, Zivilgesellschaft und lokale Wirtschaft gemeinsame Initiativen starten, um die Vereinslandschaft und die Engagementvielfalt zu erhalten und weiter zu entwickeln. „Wie das gelingen kann, konnten wir in dem Fachgespräch herausarbeiten“, stellt der LAGFA-Chef heraus.
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