Haben die Kleingärten in Halle eine Zukunft? Teil 2 – Aderlass der Kleingärtner

Sind wir noch oder waren wir schon?

Nur bezahlen für das, was genutzt wird.

Nach dem, was in den letzten Jahren in Halle in Sachen Kleingärten bekannt wurde, kann gesagt werden: Kleingärten haben eine Zukunft. Als Grünfläche, Überflutungsgebiet der Saale oder als Bauland für Wohnungen und Gewerbe. Und als Erholungsgarten oder in einem Kleingartenpark. Aber all das steht nicht mit der Bundeskleingartengesetz im Einklang, auch wenn es vielfach so behauptet wird. Alle Rettungsversuche für die Kleingärten münden in der Rettung der Kleingartenanlagen. Eine Kleingartenanlage kann aber auch nur aus fünf Kleingärten bestehen. (Eine Deformation) Und damit bewirtschaftet und bezahlt von fünf Kleingärtnern. Die Restfläche der Kleingartenanlage ist dann Gemeinschaftsfläche der Kleingartenanlage. Immer noch bezahlt und bewirtschaftet vom Rest der Gartenzwerge und für die Erholungseignung der Bevölkerung „bereit zu stellen“. (Eine Deformation) Die Funktion als „Grüne Lunge“ reicht nicht mehr. Dummerweise hat nun die Erholungseignung der Bevölkerung bei der Verabschiedung des Bundeskleingartengesetzes keine Rolle gespielt. Auch das Pachtrecht des Bundesgesetzbuches gibt sie nicht her. Um Größe, Funktion und Förderung von Kleingärten oder doch nur der Kleingartenanlagen geht es weiter mit Teil 3.
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