"Hacke, Spaten und Co."

In diesem Jahr initiierten neun hallesche Wohnungsgenossenschaften erstmalig einen Wettbewerb unter dem Motto "Boden, auf dem wir leben."
Mit dem Wegfall des zentralen halleschen Schulgartens und der dezentralen Schulgärten sowie des Schulfaches "Schulgartenunterricht" haben fast alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen kaum noch Bezug zu diesem Fach.
Umso mehr muss man die Schulen und Kitas hervorheben, die sich auf Initiative von Lehrern und Erziehern dazu entschlossen haben, Verbindung zu Kleingartenvereinen zu suchen bzw. im Rahmen des Heimatkunde- und Sachunterrichts noch einen Schulgarten zu betreiben. Deshalb ist der Stadtverband der Gartenfreunde Halle/Saale e.V. darüber erfreut, dass im Rahmen von Projektarbeit die Schule am Lebensbaum - Förderschule mit dem Förderungsschwerpunkt geistige Entwicklung - sich an diesem Projekt, an welchem sechs Schulen aus Halle und dem Saalekreis teilgenommen haben, beteiligt hat. Noch höher bewerten muss man den erreichten ersten Platz , welcher den Heranwachsenden immerhin ein Preisgeld von 4000 € einbrachte.
Das Geld soll verwendet werden, um den Zugang zu ihrem Refugium rollstuhlgerecht zu gestalten. Dank sagen möchten wir auch den beteiligten Kleingartenverein "Gesundbrunnen e.V." im Süden Halles. Wie kam es zu dieser Verbindung? Der Vereinsvorstand kontaktierte diese Schule bereits vor vier Jahren. Angefangen hat es mit der Pacht einer Parzelle. Viele Vereinsfreunde sahen anfangs diese Zusammenarbeit skeptisch. Doch inzwischen sind auch die letzten Zweifler überzeugt. Aus einer Parzelle sind inzwischen zwei geworden, die von den fleißigen und höflichen Schülern bearbeitet werden.
Zwischen der Schule und dem Verein hat sich eine gute Zusammenarbeit entwickelt, so der Vereinsvorsitzende, Gartenfreund Sandow. Der Verein lädt die Schüler/-innen zu Vereinsveranstaltungen ein - im Gegenzug wird der Vereinsvorstand zu schulischen Höhepunkten eingeladen. So sollte es auch sein. Es ist derzeit die einzige stabile Verbindung Schule - Verein; vielleicht eine Möglichkeit zum Knüpfen weiterer Verbindungen. Auf Anforderung erhalten interessierte Vereine Unterstützung durch den Stadtverband.
Auch die anderen fünf beteiligten Einrichtungen können sich über eine angemessene Anschubfinanzierung freuen - gedacht waren anfangs drei Preise.
Vielleicht ist das auch eine Möglichkeit für weitere hallesche Schulen und Horte, ihren Schülern den Zugang zur kleingärtnerischen Betätigung zu ermöglichen. Der Stadtverband der Gartenfreunde Halle unterstützt solche Vorhaben sehr gern.
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