Interessante Lesung von Dr. E. Neuss in Nietleben

Dr. E. Neuss bei seiner Lesung
Halle (Saale): Country Camp in Nietleben | Am 27.Februar hielt Dr. E. Neuss vor den Mitgliedern des Nietlebener Heimatvereins eine Lesung von ausgewählten Texstellen aus dem Büchlein
"Johannes und der Heidewald", das sein Vater, Prof. Erich Neuss verfasst hatte.

In einer kurzen Einführung erwähnte er wichtige Daten zur Biografie seines Vaters, der zwischen 1945 und 1952 Stadtarchivar von Halle war sowie die Verantwortung über das Händelhaus sowie das Moritzburgmuseum hatte.

Anschließend stellte er die Erlebnisse und Empfindungen des Jungen Johannes, der niemand anderes war als der Heimatforscher und spätere Stadtarchivar , in den Mittelpunkt seiner Lesung. Johannes erkundet als Kind zusammen mit seinem Vater die Heide (Dölauer Heide), beschreibt die Erlebnisse als Zehnjähriger, als Schüler- und schließlich seine Empfindungen vor der Einberufung an die Front 1916. Interessant sind dabei die Orte, die er in der Heide besucht und beschreibt. Sie sind heute nur noch teilweise bekannt bzw. tragen andere Bezeichnungen.

Ob es die Schilderung der Rosenhecke an der Ruine der Granauer Kirche oder die Fahrt mit der Nietlebener Kohlebahn (Pferdebahn) durch die Tunnel ist- unvergessliche Erlebnisse aus Kindheit und Jugendzeit von Erich Neuss wurden so der Nachwelt erhalten.

In Serien abgedruckt, waren diese Schilderungen Anfang der dreißiger Jahre in den "Hallischen Nachrichten" erschienen und später als Broschüre herausgegeben worden.

Für alle Anwesenden war es ein interessanter Rückblick auf die Entwicklung der Dölauer Heide in den vergangenen 100 Jahren -sowie der Menschen, die um sie herum und mit ihr lebten.

Manfred Drobny
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 27.02.2013 | 22:44   Melden
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