Mutti, gibt es einen schwarzen Mann?

Der Vater ist tot, Maria schwört Rache. (Nicki Scheller/Uwe Böge) aus dem Film "Der schwarze Vogt"
Nun, liebes Kind, manche Menschen meinen es gibt ihn, andere lächeln und murmeln etwas von schwarzen Schafen, aber schwarze Vogte, ja, die gab es mal. Womit wir beim eigentlichen Thema wären. Vogt, eine alte "Berufsbezeichnung" aus dem Mittelalter, man könnte fast Verwalter sagen, hatten in der damaligen Zeit so ihren Ruf. Die Gruppe Quinta-X-Essentia schnappte sich den denkbar Schlechtesten und machte daraus einen Film, mit einem Budget von 0 Euro aber einem Enthusiasmus der für 8 Monate Drehzeit reichte. Da kamen dann 1287 Szenen, fast 40 Stunden Filmmaterial und 837 gefahrene Kilometer zu 5 Drehorten (Dieskau,Schochwitz, Nietleben, Heide, Franzigmark) zusammen. Insgesamt wurde an 30 Tagen von Januar bis September gedreht mit 13 Darstellern und zwei Hunden. 13 mal wurde das Drehbuch umgeschrieben, weil Darsteller nicht mehr mitmachen konnten, oder sogar weil die Haare der Hauptdarstellerin nach einem Friseurbesuch ganz anders aussahen (es war so'ne Art Unfall). Heraus kam ein über anderthalbstunden langer Film mit der dramatischen Geschichte über ein schwertkämpfendes Mädchen, das eben das gar nicht durfte. Sicher, wer Hollywood reife Szenen erwartet, wird enttäuscht sein, die Quintaner wissen um ihre Unzulänglichkeiten, wer aber mit einem Augenzwinkern und unvoreingenommen heran geht, der könnte seinen Spaß haben. Zu sehen ist der Film hier...
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