Pachtpreiserhöhung für Kleingärten in Halle

Pachterhöhungsverlangen
Nachtrag zum Fall der Familie Bauer aus Trotha. Der SVG Halle hat noch nichts weiter unternommen, um den Verein in Halle-Trotha in den Besitz des Kleingartens zu bringen. Der Verein schreibt auch keine Rechnung für das vergangene Pachtjahr. Wenn das immer so läuft, ist es kein Wunder, dass die Verbände immer lauter nach Kleingartenkonzepten und Förderung rufen.

Zum heutigen Thema:

Die Stadt Halle hat die Pachtpreise für die von ihr verpachteten Kleingärten erhöht. Sagt jedenfalls der Stadtverband der Gartenfreunde Halle. Einen Stadtratsbeschluss dazu gab es wohl nicht?
Da die „Kleingartenförderung“ im Haushalt der Stadt für 2015 in Höhe von 10.000 € nicht gedeckt war und wohl auch für die Folgejahre nicht gedeckt ist, hält sich die Stadt auf diese Art und Weise schadlos. Der Verband der Gartenfreunde konnte wohl nichts dagegen tun, um die Gärtner davor zu schützen. Schade.

Der Stadtverband hätte den „Verwaltungsauftrag neu“ nicht unterschreiben dürfen. Jetzt müssen die Vereine, die schon bezahlt haben, in die „Portokasse“ greifen, um den Differenzbetrag zu begleichen. Die Kleingärtner bezahlen ja erst wieder Ende 2016 mit Erhalt der nächsten Rechnung. Die Vereine gehen in Vorleistung. Jetzt sind die Kleingärtner auf anderen als den städtischen Flächen klar im Vorteil. Für sie gilt erstens die städtische Kleingartenkonzeption nicht und zweitens zahlen sie weniger Pacht.
Die Stadt arbeitet den privaten Verpächtern in die Karten, statt etwas gegen den Leerstand zu unternehmen und die Verpachtung von Kleingärten in allen Vereinen zu unterstützen.
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