Unverständliche Pachterhöhung in Halle

In Halle schlagen die Wogen seit Anfang dieses Jahres hoch. Für Kleingärtner auf städtischem Boden soll gemäß BKleingG§5(1) (beinhaltet den erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau) die Pacht auf das Vierfache der ortsüblichen Pacht, also auf 0,18 €/m² erhöht werden. Der Stadtverband ist Vertragspartner der Stadt Halle und keiner von den beiden kann eine Erläuterung geben, warum das so ist. Einer versteckt sich hinter dem anderen, es ist wie schon in früheren Zeiten: die Oberen entscheiden und das Volk hat es zu dulden.

Bei unserer (ehemaligen Mietergartensparte), gelegen im Wohngebiet auf der Silberhöhe und schöner Blickfang für die hier lebenden Bewohner, handelt es sich um 662 m², der andere Bereich von 2.233 m² gehört der HWG. Die HWG erhebt keine Pachterhöhungsforderungen und als ich die Stadt aufgrund der "Minifläche" um Kulanz bat, lehnte man diese natürlich ab. Ich finde es schon traurig, dass man im Kampf Riese gegen Goliath anscheinend immer den Kürzeren ziehen muss. Oder aber man hat genug Kleingeld, um gegen solche Machenschaften zu klagen. Wo bleibt der Stadtverband als Interessenvertretung der vielen Kleingärtner hier in Halle?
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