Werden in Halle die Kleingärten knapp?

Die Kleingärten in Halle zwischen Traum und Wirklichkeit.

Heute war ein schöner Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung. Er zeigt Wege auf, wie die knappen Kleingartenparzellen in der Stadt Halle effektiv genutzt werden können. Mittlerweile arbeiten die Kleingartenvereine in Halle ja schon mit Wartelisten von bis zu vier Jahren, wie der Chef des Stadtverbandes der Gartenfreunde Halle darlegte. Da macht es schon Sinn, wenn sich sieben Gartenfreunde einen Kleingarten teilen. Sie stemmen sich damit auch gegen den Gartenfreund Achim Matzke vom Landesgartenverband, der laut im heutigen Bericht in der Mitteldeutschen Zeitung dafür eintritt, die Anzahl der Kleingärten in Sachsen-Anhalt in den nächsten Jahren auf 80000 bis 65000 Kleingärten zu drücken. Kleingärten sollten also fair geteilt werden. Mit den Kleingartenanlagen hat die Stadt Halle ja schon angefangen. Sie sollen fair geteilt werden. Die Kleingärten für die Kleingärtner, der Rest der Anlage für die Erholung der Öffentlichkeit. Aber die ganze Anlage bezahlt und unterhalten von den Kleingärtnern. Sonst gibt es keine Förderung. Und wenn die Förderung von ganz oben kommen kann, und der Erhalt der Kleingartenanlagen auf dem Spiel steht, wird schon mal ein Opfer gebracht. Operation gelungen, Patient tot. (Totgeweihte werden übrigens von der Stadt nicht gefördert.) Die Kleingartenanlagen werden von den Förderern zu Tode gefördert. [Ein Artikel zur Kleingartenkonzeption Halle und der Kleingarten(anlagen)förderung in Halle ist in Arbeit.]
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