"Der hat einen am Wirsing" - Wie Leser mit dem Bahnstreik umgehen

Wer wird über diese Schienen rollen? Foto: Volkmar Müller

Gefühlt das hunderste Mal in diesem Jahr streiken wieder die Lokführer. Gefühlt. Tatsächlich ist es die siebte Streikaktion seit Beginn die Konflikts. Zuletzt hatten die Lokführer Anfang November gestreikt. Nun erneut. Im Personenverkehr wollen sie am Mittwoch und Donnerstag die Arbeit niederlegen, wie die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Montag mitteilte. Viele Pendler müssen zusehen, wie sie zur Arbeit kommen. Und auch wer nicht zwingend zur Arbeit muss, weicht auf andere Verkehrsmittel aus. Die MZ sucht Geschichten vom Umgang mit dem Bahnstreik.



Zunächst einmal sind viele sauer. MZ-Leser kommentieren auf Facebook wild die Ankündigung. Andere Kommentatoren wollen auf Kosten des GDL-Chefs Claus Weselsky Taxi fahren. Sauer sind vor allem diejenigen, die täglich auf die Züge der Bahn angewiesen sind. Ihre Wut gilt dabei ganz besonders dem Gewerkschaftsführer Weselsky. "Hier geht es nicht mehr um Löhne etc, sondern nur noch um das narzisstisches Dasein von Herrn Weselsky", kommentiert ein Leser die Streikankündigung. "Claus Weselsky hat einen am Wirsing", findet ein anderer drastische Worte.

Nun aber interessiert die Redaktion viel mehr, was machen Sie, wenn die Wut nachgelassen hat? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte: Reisen Sie mit Kollegen? Warten Sie einfach am Bahnhof, bis etwas fährt? Bleiben Sie zuhause? Wir sind gespannt, was Sie erzählen.

Text: MZ/Anne Schneemelcher/ Kathleen Bendick

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