Besuch einer Ausstellung in Gernrode

Haus der Galerie und es beherbergt zugleich ein Café
Gernrode: Galerie Haus Sonnenschein |

"Malerei auf Papier"

- so ist die Ausstellung der Bilder des Malers Fritz Keller in der Galerie Haus Sonnenschein überschrieben.

Der Künstler wurde 1915 in Glauchau geboren und verstarb 1994. Er hinterließ ein großes Werk von annähernd 3.000 Bildern.

Die gezeigten Kunstwerke sind in kräftigen Farben mit ebenso kräftigen Pinselstrichen auf den Malgrund gebracht worden. Schaut man auf diese und lässt das Wahrgenommene auf sich einwirken, fühlt man sich in opulente Landschaften, bevölkert von allerlei Getier, versetzt.

Die Farbe Blau dominiert zwar in den gezeigten Bildern, aber auch rot und gelb, alles feurig und nicht matt, sind zu finden. Ein Kritiker bezeichnete einmal die Malweise Kellers als "expressiv ohne Expressionismus".

In den lichtdurchfluteten Räumen und an den hellen Wänden der Galerie in Gernrode kommt Kellers Werk gut zur Geltung. Die Räume geschmückt mit weißen Blumen, die die Farbigkeit noch intensiver wirken lassen, beweist das Geschick des Galeristen Christoph Kleinhanns.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 27. Februar von dienstags bis sonnabends jeweils von 15 bis 18 Uhr zu besichtigen.
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Ralf Springer aus Aschersleben | 18.02.2016 | 21:08   Melden
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