Der Große HO ist nicht ausgestorben!

Im HO ist dank des Kulturwerkes wieder Leben drin!
Lutherstadt Eisleben: Großer HO |

Im Rahmen der INTERLESE 2016 hat neben den Veranstaltungen in Havelberg und in Stendal der Verein Dehnungsfuge auch in Eisleben mit einem Schreibworkshop Station gemacht.

Los ging es untypisch zusammen mit allen 6 Teilnehmern mit einer Runde Scrabble – in extragroßer - und selbst gebastelter - Version.
Die Autorin Mirijam Günter, die aus Köln stammt, hat mit 6 Teilnehmern den offenen Schreibworkshop gestartet und gemeinsamen kleinen Texten gearbeitet, die auch morgen bei der großen Abschlussveranstaltung von den Teilnehmern vorgetragen werden.
Genau – im großen HO, den die Eisleber über 40 als großes pulsierendes Kaufhaus in der DDR kennen.
Genau gegen diesen Leerstand steht das Eisleber Kulturwerk MSH entgegen, hat dort in Zukunft auch weitere Veranstaltungen mit den Themen Schauspiel, Literatur und Kultur vor.
Die Themen in dem Schreibworkshop sind Eigenschaften und Philosophien darüber – wie man zum Beispiel Schwächen anders wohlwollender ausdrückt oder auch eine einfache strukturierte Erzählung mittels Erinnerungen aufbaut, die besonders leicht zu lesen und nachzuvollziehen ist.
Das Motto vom Projektkoordinator des Theaters Daniel Theuring lautet: „Leer bietet mehr“ - die Idee stammt von den Koordinatoren des Bundesmodellprojektes „Dehnungsfuge“ mit dem Ziel der Aktivierung und Förderung kultureller Vielfalt und solchen Angeboten.
Morgen am Montag geht es noch weiter: der zweifache Poetry-Slam-Vizemeister Daniel Konecny wird den Workshop am Montag anleiten. Er macht auch bei der Abschlussveranstaltung eine Lesung – seine Biografie als Poetry-Slam, also als wie etwa ein Rap vorgetragen, nur ohne Musik.
Außerdem ist Dr. Hotopp-Riecke – Islamexperte, Turkologe und Tatarspezialist - vor Ort und wird Wissenswertes mit und über den Islam am Montagabend bei der Abschlussveranstaltung vortragen.

Info:
Mirijam Günter ist Autorin und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. 2003 erhielt sie für den Roman „Heim“ den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis. Das Buch Heim erzählt die reale Geschichte eines Kinderheim-Bewohners, der dort viel Schlimmes erlebt. Außerdem weitere Titel sind: „Die Stadt hinter dem Dönerladen“ und auch „Die Ameisensiedlung“. Stilistisch geht es in den Bereich Jugendroman, doch auch für Erwachsene ist es sehr lesenswert.
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