Tag der Offenen Tür bei der DZB in Lepizig

Die DZB von außen - die ehemalige Höhere Israelitische Schule
Leipzig: DZB |

Mathias Hoppe schreibt in seinem Tagebuch auch über aktuelle Ereignisse - wie den Tag der Offenen Tür am 3.9.2016 in der Deutschen Zentralbibliothek für Blinde in Leipzig.

Ich habe schon so viel Gutes gehört von meiner Freundin darüber gehört – und habe mich mittels Bus und Bahn sowie Straßenbahn nach Leipzig in die Gustav-Adolf-Straße dort hin aufgemacht.
Als Erstes hörte ich den jungen Mann Linus Schlüter zu – vom Leipziger Konfuzius-Institut und er erzählt etwas über Tee.
Auch vieles, was ich über mein Getränk Nummer Eins noch nicht wusste.
Leider haben viele dazwischen geredet und nicht auf den Vortrag Rücksicht genommen. Fand ich schade.
Da traf ich im selben Raum die liebe Antje Mönnig – die ich auf der Buchmesse 2016 in Leipzig schon traf – mit ihrem fantastischen Buch „Unmöglich – aber machbar“, was mit visuellen Mitteln und guten Fallgeschichten über die Inklusion von Blinden und Sehbehinderten aufklärt.
Diesen Monat war das Buch sogar in der aktuellen Psychologie Heute – sowieso eine meiner absoluten Lieblingszeitschriften.
So ging ich in den Raum 31, wo mich der Ulrich Jander vom Computer-Beratungsdienst LOUIS bereits erwartete.
So „nerden“ wir über Computertechnik herum und so erfuhr ich weitere Details zu Computer und interaktiven und vor allem barrierefreien Zugang zu Infos für Blinde.
Schon alleine die angenehme und ruhige Stimme von Herrn Jander höre ich richtig gerne – wäre nicht schlecht, wenn er sich oben im Tonstudio einfinden würde und auch mal ein Hörbuch einsprechen könnte.
Eben – Technik und speziell Computer interessieren mich! Und auch Barrierefreiheit in der IT.
Dass Reportieren hungrig macht, ist auch ein Grund für eine Bratwurst mit Senf und das mit meiner lieben Freundin! Mampfaxo!
Im Verkauf schaute sich meine Freundin das Tastbilderbuch vom „Grüffelo“ an – das ist ein Kinderbuchklassiker aus England. Diese werden auch von Hand gearbeitet und sind richtig schön.
Dass ich mich viel für Blinde und deren Lebenswelten interessiere, ist bei den Normalen nicht selbstverständlich.
So hörte ich auch Musik von der Leipziger Band Strandheizung und war von den intelligenten Texten mehr als begeistert.
Doch am Tonstudio kam der Knaller: ich traf die Hörbuchsprecherin Dr. Sylke-Kristin Deimig.
Die Dame kenne ich von Angela, da sie mir schon sehr viel von ihr erzählt hatte. Ich hörte sie im Internet und ihre Stimme ist einfach schön!
Die DZB ist für die Teilhabe von Blinden und Sehbehinderten – und gerade im Zeitalter der Inklusion mehr als wichtig. Ein Vorreiter!
Nächstes Jahr gerne wieder!
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