Die Kleine ist eine ganz Große!

Wiesi im Doppelpack - sowas gibt es nur auf der Kleinen Wiese!
 
Das Wiesi zeigt: es war super!!
 
Der Musiker "Hansi" sorgte für gute Stimmung!

Die Kleine Wiese lockte am letzten Septemberwochenende die Menschen in die Lutherstadt Eisleben

Von Mathias Hoppe

Die „große“ Eisleber Wiese ist trotz durchwachsenem Wetter mit rund 450 000 Besuchern souverän gelaufen und genau eine Woche später ging die Freude weiter: mit der „Kleinen Wiese“. Das Motto „klein, aber fein“ trifft es ganz genau: denn einige Schausteller waren vor Ort sowie viele Stände mit Köstlichkeiten von Äpfeln, Erbsensuppe bis hin zu Fischbrötchen und auch Stände mit vielen nützlichen Dingen. Parallel zur Kleinen Wiese hat mit dem Bauernverband und der Stadt Eisleben auch den Bauernmarkt vor Ort mit den insgesamt 236 Betrieben der Region organisiert, die ihre Produkte der Landwirte angeboten haben und viele Aktionen zum Mitmachen starteten. Die Bauern haben zwar in diesem Jahr eine gute Ernte, beim Weizen zum Beispiel sind es aktuell 90 Doppelzentner (9000 kg), doch auch gleichzeitig mit einem Preisverfall zu kämpfen. In diesem Jahr stehen vor allem die Kartoffeln und der Kürbis im Mittelpunkt. Die Landwirte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, denn diese prägen die Region. Der Bauernverband hat auch den Strohfiguren-Wettbewerb ausgeschrieben. Die Jury bewertete vier aufwendig hergestellte Strohfiguren, wo der Bauernverband die Preise stiftete. Es wurde auch ein Kartoffelschäl-Wettbewerb ausgerufen. Nebenbei hatte Ulli B. („Hansi“) für die musikalische Umrahmung auf der Kleinen Wiese gesorgt.
Am Samstag um 11 Uhr hatte das Warten ein Ende: da eröffnete Frau Wiegand die Kleine Wiese und später hat die Eisleber Oberbürgermeisterin Jutta Fischer mit anderen Vertretern am Wiesenmarkt-Büro ihre Rede gehalten. Frau Fischer begrüßte alle Gäste von nah und fern und vor allem die Kinder, die am Strohfiguren-Wettbewerb teilgenommen haben und die OB freute es, dass neben den beiden Wiesenmärkten auch die „Interkulturelle Woche“ statt fand, wo die Stadt viel mit dem Eisleber Kinderschutzbund machte. Auch das Bundestags-Mobil kam in die Lutherstadt mitsamt der MdB, Uda Heller (CDU), die auch fleißig die Stände besuchte. Anschließend hatte Frau Fischer mit den Bankenvertretern und den Schaustellern was Angenehmes zu sagen: es schrieben die Kinder der Pestalozzischule und Kinder aus Querfurt, die sich bei den Schaustellern bedankten, dass diese Zeit auf der Wiese mit Wiesi verbringen können.

„Es war eine Freude, die Ballonfahrer zu begrüßen [...] jeder kann sich noch an die Sonnenblume oder an die Telefonzelle erinnern, an den Bären“ - Jutta Fischer zum Thomapyrin-Cup



Außerdem gab es zum mittlerweile 15. Mal den Thomapyrin-Cup, 12 Mal davon in der Lutherstadt Eisleben. „Es war eine Freude, die Ballonfahrer zu begrüßen“, „jeder kann sich noch an die Sonnenblume oder an die Telefonzelle erinnern, an den Bären (von 2013)“, so die Eisleber OB.
Die Firma Boehringer Ingelheim, die der Sponsor dieser Veranstaltung ist, wurde dieses Jahr mit einer „Erntekrone“ geehrt, die Jutta Fischer feierlich an Herrn Seitz übergab. Jutta Fischer bedankte sich auch für die rege Spendenbereitschaft und wünschte eine schöne Kleine Wiese bei schönem Wetter.
Als Nächstes sprach Sigmund Michalski, Leiter des Eigenbetriebs Märkte der Lutherstadt Eisleben. Er erwähnte, dass das mit der Großen Wiese mit dem durchwachsenen Wetter etwas unglücklich war, doch trotzdem sind viele Gäste da gewesen. Herr Michalski wünschte viel Spaß und hatte noch eine wichtige Aufgabe: die Spendenübergabe. Doch erst war der Bauernverband dran mit der Ehrung des Strohfiguren-Wettbewerbs. Es gab vier Teilnehmer, allesamt Schulen und Kindereinrichtungen aus der Region, die von einer Jury aus 7 Juroren bewertet wurden. Platz 1, honoriert mit 200 Euro, war die Strohfigur aus dem Eingang: das sehr gelungene Wiesi der Kita Rappelkiste, die sich bei der Verkündung sich lautstark zeigten. Es war sehr schwierig, die Figuren zu bewerten. Platz 2 war der Clown der Kita Märchenwelt in Holdenstedt. Platz 3 oder 4 – das war schwer. Und da die beiden restlichen Figuren, der Wunschpilz, Familie Schubert und Grebes und der Wolf und die 7 Geißlein der Klasse 8K4 aus der Eisleber Katharinenschule richtig gut waren, war es schwer, sich zwischen den beiden Exponaten zu entscheiden, da wurden zwei dritte Plätze vergeben, weil die Mühe gewürdigt ist und es schwierig ist, sich zu entscheiden.
Auch die Landrätin Dr. Angelika Klein (Die Linke) ist vor Ort gewesen. Dann hatte Jutta Fischer hatte eine angenehme Aufgabe: die Spendenverleihung an die Lebenshilfe Mansfelder Land in Höhe von 1 300 Euro. Mathias Hoppe, Bewohner des Wohnheims Helbra aus der Lebenshilfe ergriff das Wort, indem er ein großes Dankeschön an die Spender und die Gäste richtete.
Als die Lebenshilfe die Spende entgegen nahm, war Herr Seitz da, der die Organisation des Thomapyrin-Cups würdigte und spendete zusammen mit dem Eigenbetrieb Märkte an den Kinderschutzbund einen Scheck über 800 Euro. Am selben Abend begann der Cup mitsamt dem traditionellen Ballonglühen. Und es gab eine neue Sonderform: eine Matroschka, die aus Russland gekommen ist.
Er versprach: 2015 wird wieder der Thomapyrin-Cup bei der Kleinen Wiese in Eisleben statt finden. Der Kinderschutzbund möchte im Mehrgenerationenhaus „Sternschnuppe“ das Geld für einen neuen Heizkessel investieren. Die Leiterin des Kinderschutzbundes MSH übergab ein Dankeschön an Herrn Michalski und sein Team und weiterhin an Herrn Meier die Schausteller, dass die Kinder der Tagesgruppe an der Kleinen Wiese dabei sein können und frei fahren können.
Herr Michalski hatte zwei Elfmeter verschossen – beim Benefizspiel zwischen Schausteller und dem Kreis von Sigmund Michalski. Doch gerade wegen der zwei verschossenen Elfmetern kamen 1825,14 Euro zusammen – „bitte nicht für das Stadtsäckel“, so der Leiter der Schausteller, sondern für einen neuen Kinderspielplatz, denn Frau Fischer will „etwas Kleines und Feines machen“, entweder am alten Citycenter oder um den Petrikirchplatz herum, so dass die Eisleber OB auf 2 000 Euro aufstockte. „Es war gut, wir haben es gemeistert, und der Bauernmarkt ist eröffnet“, so Fischer.
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