Erfolgsgeschichten - Positive Bilanz des Projekts „jobFOKUS 50plus“

Frau Pohler ist die gute Seele im Klubhaus Hettstedt
Hettstedt: jobFOKUS 50plus |

Seit Projektbeginn im Jahr 2005 konnten 1555 Projektteilnehmer von „jobFOKUS 50plus“ wieder eine Arbeit aufnehmen.

Rechte Hand der Chefin


Cornelia Pohler ist glücklich, im Klubhaus Hettstedt arbeiten zu dürfen. Die Klubhaus-Inhaberin, Ines Keller, hat noch keinen Tag bereut, dass sie sich im Sommer 2009 entschieden hat, die heute 52-jährige als Assistentin einzustellen. „Ich gebe ja zu, dass ich anfänglich skeptisch war, aber ich wusste bald, dass sie zuverlässig, akkurat und planvoll arbeitet. Mittlerweile hat sie sich für mich unentbehrlich gemacht, schließlich verfügt sie über langjährige Erfahrungen im Büro, auch ihre Selbständigkeit kam ihr zu Gute “, erklärt Ines Keller.
Der größte Teil meiner Mitarbeiter hat das 50-zigste Lebensjahr bereits erreicht und ich kann dazu sagen, die Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit meines gesamten Teams ermöglicht mir, das Klubhaus Hettstedt überhaupt aufrecht zu erhalten. In der zukünftigen Planung steht noch an, weiteres Personal in Zusammenarbeit mit dem Projekt "jobFokus 50 plus" einzustellen. Damit will Frau Keller auch beweisen, dass mit 50 das Arbeitsleben nicht aufhört sondern das Leben noch lebenswert ist. Man kann nicht nur auf junge dynamische Menschen bauen. Das wahre Leben sieht anders aus.

Das Jobcenter Mansfeld Südharz und die KoBa Harz und haben sich im Beschäftigungspakt JobFOKUS 50+ im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ zusammengeschlossen.
Arbeitslose haben es nicht leicht, wieder einen Job zu finden. Langzeitarbeitslose erst recht nicht. Und Langzeitarbeitslose über 50 erst recht nicht. Mit dem Förderprogramm „Perspektive 50plus“ bemühen sich Jobcenter in ganz Deutschland, diese Sätze zu widerlegen. Im Januar 2011 begann im Harz und in Mansfeld Südharz die dritte Phase des Projektes JobFOKUS 50+. Mit Erfolg: 1555 über 50-Jährige haben seit 2005 bereits zurück in den Arbeitsmarkt gefunden.
Mehr Sozialkompetenz, Lebens- und Berufserfahrung, Zuverlässigkeit und Gelassenheit - damit lassen sich die Vorzüge älterer Arbeitnehmer über 50 Jahre zusammenfassen. Dennoch ist es nicht immer einfach, gerade diese Zielgruppe aus der Arbeitslosigkeit in Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln.
Die vorläufige Bilanz zeigt auch, dass bei den Unternehmen langsam ein Umdenken stattfindet und sie das Engagement, die Erfahrungen und die sozialen Kompetenzen Älterer zu schätzen wissen. Dennoch ist der notwendige Mentalitätswandel in Gesellschaft und Arbeitswelt noch nicht komplett vollzogen und darum muss man noch mehr in den Unternehmen dafür werben.
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