Erfolgsgeschichten - Positive Bilanz des Projekts „jobFOKUS 50plus“

Vorarbeiter Peter Skiba bedient auch den Lastenaufzug
Hettstedt: jobFOKUS 50plus |

Seit Projektbeginn im Jahr 2005 konnten 1555 Projektteilnehmer von „jobFOKUS 50plus“ wieder eine Arbeit aufnehmen.

Arbeit auf dem Kyffhäuser


Für vier Projektteilnehmer des Projekts jobFOKUS 50plus begann mit ihrer Arbeitsaufnahme im Jahr 2012 ein ganz besonderer Lebensabschnitt, denn wer kann schon von sich sagen, dass er auf dem Kyffhäuserdenkmal arbeitet und zweimal täglich die mindestens 36 Kurven des Kyffhäuserberges nach oben und wieder hinunter fährt?
Für die vier neuen Mitarbeiter der Bildhauer- und Steinmetzwerkstatt Späte aus Kayna bei Zeitz ist ihr Arbeitsweg jetzt bereits zur Routine geworden, denn schließlich arbeiten sie schon seit Anfang Juli auf dem 34 m hohen Gerüst des Kyffhäuser Denkmals, das im April dieses Jahres aufgestellt wurde. Alle vier Seiten des Turmes wurden eingerüstet und das gesamte Gerüst ist von Planen verhüllt, um die Mitarbeiter vor den häufig auftretenden starken Windböen zu schützen. „Aber trotzdem ist es kalt hier oben. Wenn es nicht gerade über 30 Grad sind, haben wir bei unserer Arbeit zwei Pullover an“, erzählt Peter Skiba, der als Vorarbeiter tätig ist. „Ich bin auf dem Bau groß geworden, danach hatte ich mehrere „Arbeitsgelegenheiten“. Es ist ein Glücksfall, dass ich mit meinen 55 Jahren hier wieder als Polier in Arbeit gekommen bin“.
Edwin Gerhard fügt hinzu: „Ich wollte mich erst gar nicht bewerben, da ich nicht aus einem Bauberuf komme. Aber jetzt bin ich wirklich froh, dass ich wieder Arbeit habe und
Ich habe einen ganz passablen Chef. Von denen gibt es nicht mehr so viele, natürlich muss man ordentlich arbeiten“.
Die Vier lernten sich bereits beim Projekt jobFOKUS 50plus kennen, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird. 12 Teilnehmern wurde die Tätigkeit angeboten, vier haben dann die Zusage erhalten. Peter Skiba erzählt von der neuen Arbeit: „Jeder von uns arbeitet auf einer anderen Gerüstplattform. Im Laufe der Sanierung werden so ca.10 km Fugen ausgestemmt, die später neu verfugt werden.
Unser Arbeitgeber kommt aber jede Woche vorbei und schaut sich an, wie weit wir gekommen sind. Bisher war er immer mit unserer Arbeit zufrieden. Weil es beim Denkmalschutz besonders auf Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit ankommt, sind wir auf dieser Baustelle genau richtig. Ihre Tätigkeit soll vorerst bis Ende 2014 gehen.
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.