Interview mit Daniel Pazak

Hettstedt verfügt über das einzige Jugendparlament in Sachsen-Anhalt. Wir von der Schülerzeitung "Pausenbrot" haben den Vorsitzenden des Jugendparlaments Daniel Pazak getroffen. Das folgende Interview führte Björn Pazak.

Was macht die Arbeit im Jugendparlament so einzigartig?

Natürlich lerne ich viele Menschen kennen. Ich arbeite mit anderen Schülern zusammen. Dadurch erfahre ich, dass Hettstedt in einigen Bereichen noch ausbaufähig ist. Leider gibt es in Hettstedt noch viele Unstimmigkeiten, da viel gemeckert wird. Die leitende Position, die ich trage und die mir bewusst ist, macht mir sehr viel Spaß und lenkt mich vom Schulalltag ab.

Welche Ziele hast du dir für die Arbeit im Jugendparlament gesetzt?

Wir bekommen jedes Jahr 5000 €
von der Stadt. Dieses Jahr wollen wir mit dem Geld einen Jugend- und Freizeittreff in der Wilhelmstraße errichten. Dazu wollen wir ein Haus sanieren. Der Sanierungstermin steht aber noch nicht fest. Wenn wir ihn wissen, werdet ihr umgehend informiert.

Gibt es weitere Ziele, die Ihr durchsetzen wollt?

Ja, wir haben z.B. das 72 Stunden Projekt. In diesem geht es um gesellschaftliches politisches Engagement. Außerdem wollen wir durchsetzen, dass in amtlichen Briefen für die Stadt Hettstedt geworben wird.

Habt ihr mit eurer Arbeit schon Erfolge erzielt?

Ja, wir haben das Abbrennverbot in Hettstedt gestärkt. Dadurch dürfen auch weiterhin in ganz Hettstedt keine Gartenabfälle mehr abgebrannt werden. Ich denke, je mehr wir selbst machen, desto näher kommt Hettstedt dem Ziel, kinderfreundlichste Stadt Sachsen-Anhalts zu werden.

Wir haben gehört, dass du eventuell studieren willst. Wie geht es dann mit dem Parlament weiter?

Im neuen Schuljahr sollte ein Vorsitzender aus der 10. und 11. Klasse gefunden werden.
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.