Zeitzeugen - Grenzdenkmal Hötensleben

Der Beobachtungsturm BT-11 wurde 1976 aus bautechnischen Gründen gekürzt. Ab 1978 diente er hauptsächlich zur Beobachtung am bundesdeutschen Schaupodest.
Hötensleben: Grenzanlage |

Der 13. August

Der Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht sagte am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz in Berlin Ost : "Niemend hat die Absicht, eine Mauer zu errichten".
Und dann geschah es ! In der Nacht vom 12. zum 13. August 1961 begannen die Arbeiten am Mauerbau. Die Mauer sorgte 28 Jahre für die Teilung Deutschlands. Sie wurde weltweit das Symbol des Kalten Krieges. Eine ganze Generation hat es gedauert bei der die Deutschen aus Ost und West durch eine Mauer, Stacheldraht und Selbstschussanlagen getrennt waren.
Auch durch Sachsen-Anhalt verlief die innerdeutsche Grenze wie hier in Hötensleben. Diese Zeitzeugen können noch heute am Grenzdenkmal besichtigt werden. Hier gibt es viele Informationstafeln, die das Geschehen sowie die Funktionen an der Grenzanlage beschreiben. Der Beobachtungsturm BT-11 mit Bunker errichteten die Grenztruppen als "Führungsstelle"  zur Überwachung des Grenzabschnittes. Die Turmkanzel war 24 Stunden mit einem Doppelposten besetzt. Im Bunker befand sich eine 4 Mann starke " Alarmgruppe " mit einem Einsatzfahrzeug in Bereitschaft.
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5 Kommentare
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 11.08.2017 | 09:43   Melden
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Christa Mecke aus Thale | 11.08.2017 | 10:06   Melden
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 11.08.2017 | 13:15   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 11.08.2017 | 15:35   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 13.08.2017 | 17:28   Melden
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