Private Schutzgebiete in Kenia

Kaum einer der 59 Nationalparks privater oder kommunal verwalteter Schutzgebiete in Kenia ist von Zäunen umgeben, so dass den Tieren ermöglicht wird, auf uralten Wanderrouten durch die afrikanischen Savannen zu streifen. Jedes Schutzgebiet hat seinen unverwechselbaren Charakter und bietet dem Besucher unvergessliche Erlebnisse, die auf einer Safari winken. Es ist beruhigend, dass seit den 1970er Jahren die Trophäen-Jagd verboten ist.

Es würde den Rahmen sprengen, alle privaten Schutzgebiete Kenias hier anzuführen, deshalb können nur einige genannt werden.

Ol Pejeta


Das private Schutzgebiet befindet sich in der Nähe von Nanyuki, westlich des zweithöchsten Berges von Afrika, dem Mount Kenya. Hier können eine Vielzahl von Savannentieren beobachtet werden, denn mit insgesamt 88 Spitzmaulnashörner ist dieses Schutzgebiet das wichtigste weltweit existierende Areal für diese bedrohte Art.

Abgesehen von den Nashörnern ist auf Ol Pejeta noch mehr zu entdecken: Durch das in nördlicher Richtung total offene Reservat befindet sich hier die Heimat vieler Elefanten, afrikanischer Wildhunde und Großkatzen. Eine Besonderheit ist, dass in einem abgetrennten Areal aus schlechter Haltung befreite Schimpansen ihre Heimat gefunden haben, die hier leben, als wären sie in freier Natur.

Solio Schutzgebiet


Das Schutzgebiet befindet sich in Privatbesitz und wird allgemein als einer der schönsten Naturparks Afrikas bezeichnet. Hier befindet sich die weltgrößte Population an Breitmaul- und einhundert Spitzmaulnashörner.
Auch andere Wildtiere, wie Löwen, Leoparden, die sich ihren Lebensraum mit Zebras, Giraffen, Geparden, Antilopen und Gazellen teilen, können hier beobachtet werden. In der Mitte des Reservates befindet sich ein Akazienwald und ein Fluss der teilweise zum Sumpf wird, ist ein einmaliges Biotop und die Heimat vieler Vögel, wie Bienenschnäpper, Blauracken, Adlereulen und Felsenbussarde.
In jedem Jahr legt hier der europäische Vogelzug der Störche eine Ruhepause in.

Lewa Wildlife Schutzgebiet


Das private Farmland am Fuß des Mount Kenya ist Eigentum der Familie Craig, die in den achtziger Jahren große Gebiete ihrer Farm zum Schutzgebiet für Nashörner erklärten. Durch die intensive Gemeinschaft von Tierärzten, Buschpiloten und Wildhütern, gelang es den Bestand der Nashörner zu erhöhen. Im Jahre 1995 wurde das Lewa Wildlife Conservancy gegründet und heute verteidigt eine Rangertruppe den Elefanten- und Nashornbestand gegen die häufige Wilderei.

Auf Einladung kann man auch in diesen Gebieten einen Blick auf Fauna und Flora werfen. Aber an diese Einladung ist nicht so leicht heranzukommen, was auch gut ist. Da bleibt für eine Safari nur die alternative der Safari-Parks die öffentlich zugänglich sind. Hier findet man einige Safari Gebiete im Angebot.
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