Eiszeittöpfe im Harz

Huy: Hardelsbruch | Wasser allein genügt, um Gletschertöpfe entstehen zu lassen. Mit hoher Geschwindigkeit, in Verbindung mit Schwemmteilchen höhlt das wirbelnde Wasser das Gestein aus. Mit bis zu zweihundert Kilometern pro Stunde schleift der Strudel eine große Vertiefung in das Felsgestein. Fertig ist der Topf oder auch Gletschermühle genannt. Südlich von Huy-Neinstedt findet der Wanderer den ehemaligen Steinbruch Hardelsbruch. Gletschertöpfe wurden hier durch den Gesteinsabbau freigelegt. Das seltene Naturdenkmal zeigt die frühere Anwesenheit eines skandinavischen Inlandgletschers. Es benötigt keine mächtigen Wassermassen um Riefentöpfe zu formen. In verhältnismäßig kurzer Zeit bilden Wirbel größere Hohlräume.
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