Burgruine Anhalt

Reste des Bergfrieds
Auf dem fast 400 Meter hohen Großen Hausberg hoch über dem oberen Selketal liegt zwischen der Thalmühle bei Meisdorf und der Selkemühle bei Mägdesprung die Ruine der Burg Anhalt.

In längst vergangener Zeit war sie die Stammburg der Fürsten von Anhalt und kurzzeitig eine der Residenzen der Askanier unter Albrecht dem Bär.

Nach dem Aussterben der Ascherslebener Linie des Adelsgeschlechtes war die Burg dem Verfall preisgegeben.

Durch ihre einsame Lage auf dem Berg und vollständig von Wald umgeben wird die Ruine immer wieder zum Ziel illegaler Raubgräber, die sich hier den Fund großer Schätze erhoffen. Das Landesamt für Denkmalpflege hat hier tausende von kleinen Metallkugeln vergraben lassen, die die Detektoren anschlagen lassen und betreibt mit Wildkameras ein intensives Monitoring der ganzen Gegend.

Die Anlage kann sowohl steil bergauf von der Selkemühle als auch über den Herzogsweg leicht bergab vom Wilhelmshof aus erreicht werden.

Für das Bundesland Sachsen-Anhalt war sie namensgebend.
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2 Kommentare
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Willgard Krause aus Wittenberg | 04.02.2018 | 20:38   Melden
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Kurt Kuchinke aus Ilberstedt | 04.02.2018 | 20:52   Melden
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