Steilufer der Wipper an der Zörnitzer Mühle

wie ausgefräst
Bevor sich die Kälte endgültig verabschiedet und die Pfade durch das Tauwetter unwegsam werden, hatte ich mir eine letzte winterliche Wanderung entlang der Wipper zum Steilufer mit dem Rotliegenden in der Nähe der Zörnitzer Mühle vorgenommen.

Vom Wipperradweg aus ist die Stelle nicht erreichbar, da der Verlauf des Weges nicht immer jedem Mäander der Wipper folgt.

Trotz der wärmeren Temperaturen der letzten Tage ist hier durch die geschützte Lage im Wald , von wenigen offenen Stellen abgesehen, noch immer eine geschlossene Schneedecke mit teilweise Tiefschnee vorherrschend.

Wanderstiefel und Gamaschen waren also Pflicht, wenn man trockenen Fußes dorthin gelangen wollte, denn gleich hinter dem Hotel "Wippertal" beginnt die "Wildnis".

Hier wird der Wald weitgehend sich selbst überlassen und kaum bewirtschaftet und so gibt es hier außer den vielen Tieren des Waldes auch noch ursprünglichen Wald und Bäume in den bizarrsten Wuchsformen zu sehen.

Wie nah sich aber hier auch fast unberührte Natur und der Einfluss des Menschen kommen, wird am Steilufer deutlich, denn dort verläuft die vielbefahrene Bundesstraße 185 direkt
oberhalb. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich die Wipper über Jahrtausende tief in das hier anliegende Gestein des Rotliegenden hineingearbeitet hat.
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