Wo man bei Dauerregen zur Hochform aufläuft

Klossaer Pferdetag kam nicht ins Schwimmen

Was stellt man an, wenn es an Feiertagen Hunde und Katzen regnet? Man macht sich auf zum Pferdegucken ins beschauliche Dorf Klossa . Da ist Pfingstsonntag traditionell Pferdetag, nun schon zum elften Mal.

Aber bei Dauerregen? Für die Klossaer und ihre Gäste kein Problem, sie strömten wie in jedem Jahr zum Festplatz mit seinen zahlreichen Verkaufsständen, mit der Schaustellung eines Oldtimers und von historischem Ackergerät.

Der prasselnde Regen hatte gegen die gute Laune am und auf dem Parcours keine Chance, er perlte ab an den Regenjacken und am Wald der Regenschirme.
So starteten sie wie immer, die Gespannführer mit den Ponys und Kleinpferden, mit den Großpferden und später als Höhepunkt mit den Vierspännern.
In den Wettkampfpausen konnte man eine klassische Hochzeitskutsche mit feschen Kutschern auf dem Bock und einem noch fescheren, waschecht aussehenden Hochzeitspaar im Inneren und die Klossaer Damen beim Line Dance bewundern.

Nun müsste ich vielleicht noch die Frage beantworten, wie ich bei diesem Dauerregen jede Menge Fotos schießen konnte und die Kamera dabei keinen Regenschaden nahm.

Mein hektisches Jonglieren mit Schirm, Kamera und schützender Folie beendete kurzerhand eine aufmerksame Klossaerin, die mir unter ihrem Regenschirm geduldig Obdach gewährte.

Wie eben Klossaer so sind, aufmerksam, zupackend und uneigennützig.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 24.06.2017
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 05.07.2017 | 20:16   Melden
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