Oberweg in Sittendorf im „Dornröschenschlaf“

Sträucher wachsen über den Gehweg
Kelbra (Kyffhäuser): Oberweg |

- Hat die Stadt Kelbra die Straße vergessen? –

Wenn es um die Reinigung der Straßen durch die Anlieger geht, ist das Ordnungsamt der Verwaltungsgemeinschaft „Goldene Aue“ mit Sitz in Kelbra immer sehr aufmerksam und schnell mit einer Ermahnung zur Stelle. Sei es beim Schneeräumen oder bei Schmutz in der Gosse.

Für die Stadt selber gelten wohl andere Gesetze und Richtlinien. Beispiel dafür ist der Oberweg im Ortsteil Sittendorf. Vor Jahren ansprechend ausgebaut und mit einem Bürgersteig versehen, gehört sie zu den meistgenutzten Straßen in Sittendorf. Nicht nur von PKW und anderen Fahrzeugen sondern auch und besonders von Kindern und jungen Müttern mit Kinderwagen. Wie gut, dass es in dieser Straße einen gut ausgebauten Bürgersteig gibt.

Schade nur, dass Benutzer schon seit einigen Monaten dazu gezwungen werden in Höhe der Kirche den Bürgersteig zu verlassen und auf die Straße zu wechseln denn ……...
der Bürgersteig wächst langsam zu. Die Sträucher auf dem Grünstreifen sind in der vergangenen Vegetationsperiode so gut gewachsen, dass sie weit auf den Gehweg ragen. Also heißt es, auf die Straße wechseln.

Was die Gosse auf diesem Teilstück der Straße betrifft, so wurde auch hier seit mehreren Monaten keine Pflege mehr betrieben. Jeder private Grundstückseigentümer wäre längst mit Nachdruck auf seine Reinigungspflichten hingewiesen worden.

Ein weiteres Ärgernis ist weiter oben in der Straße das Laub von mehreren großen Kastanien. Im Herbst gefallen, liegt es immer noch in großen Haufen unter den Bäumen, wo eigentlich ein schmaler Grünstreifen verläuft. Obwohl die Stadt schon mehrfach auf den Blätterhaufen hingewiesen und um eine Beseitigung gebeten wurde, tut sich hier nichts. Da vertrauen die Zuständigen wohl auf die Mithilfe der Umwelt, sprich Erledigung durch Wind und Wetter. Dass die Blätter hierbei immer wieder durch die ganze Straße geblasen werden und auf diversen privaten Grundstücken landen, ist wohl einkalkuliert. Denn dann greifen ja wieder die Bestimmungen der Ortssatzung und die betroffenen Anlieger haben für eine Entsorgung zu sorgen.

Eine bürgerfreundliche Verwaltung sieht für mich anders aus. Schließlich zahlen wir ja auch noch Steuern an die Gemeinde.
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