Tag der Industriekultur und Kirschblütenfest

Die Lok 20 rangiert
Klostermansfeld: Zirkelschacht | Der Tag der Industriekultur bot einmal mehr die Möglichkeit, sich bei schönem Frühlingswetter von der Mansfelder Bergwerksbahn gemächlich durch die heimische Landschaft fahren zu lassen.
Los ging es für uns am Hettstedter Endpunkt der Strecke, Bahnhof Kupferkammerhütte. Von der dampfenden Lok 20 gezogen, erreichten wir über Siersleben in einer knappen halben Stunde den Haltepunkt am Zirkelschacht. Dort lockten zum Kirschblütenfest eine Gulaschkanone mit Erbsensuppe sowie Wildgulasch, ein Getränkestand und ein Souvenirverkauf die Besucher an. Leider gab es keine Röster, stellten wir etwas betrübt fest. Satt wurden wir trotzdem.
An diesem Tag bestand die Möglichkeit, die 60 Meter hohe Halde des Zirkelschachtes auch zu besteigen, von wo aus sich ein schöner Blick über das Mansfelder Land bot, selbst wenn es etwas dunstig war. In Benndorf konnte zudem die Bahnwerkstatt besichtigt werden.
Wir begaben uns jedoch, nachdem wir uns gestärkt hatten, mit dem nächsten Zug wieder zurück nach Hettstedt. Da wir den Hinweis erhielten, dass auch die Alte Druckerei Heise zum Tag der Industriekultur geöffnet war, statteten wir den Freunden noch einen Besuch ab. Schließlich wird dort am 1. Juni die Premierenlesung meines neuen Buches stattfinden. - Und dort bekamen wir doch noch unsere erhoffte Bratwurst!
Fazit: Warum in die Ferne reisen, wenn das Gute liegt so nah! Es war ein schöner und interessanter Ausflug, gar nicht weit von zuhause entfernt.
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