Der Ausgleichstreffer bleibt den BSV-Männern verwehrt

Schafstädt/ Zum zweiten Saisonspiel reiste die erste Männermannschaft des BSV Klostermansfeld nach Schafstädt in die Germania-Sporthalle und traf dort in der Bezirksligapartie auf den SV Steuden. In der Vergangenheit hat man gegen dieses Team gut ausgesehen, aber trotzdem nicht punkten können. Das sollte sich am Samstag ändern und die Mannschaft zeigte auch über 60 Minuten eine engagierte Leistung, wurde am Ende aber wieder nicht belohnt und musste sich unglücklich geschlagen geben mit 30:31.

Der BSV musste zwar auf den schnellen und wendigen Mittelmann Maik Wischnewski verzichten, konnte dafür aber wieder Mario Hoffmann in seinen Reihen begrüßen, der aus dem Rückraum einige Akzente setzen konnte. Bis zum 3:3 waren beide Teams auf Augenhöhe, doch dann ließ die Effektivität im BSV-Angriff nach und die Gastgeber setzten sich mit 3:6 ab. Danach fanden die Klostermansfelder ihre Linie im Angriff wieder und kämpften sich langsam wieder heran über die Zwischenstände zum 5:7 und 8:9. Beim 10:10 gelang dem Team dann endlich wieder der Ausgleich, doch der hatte nicht lange bestand, da mit den Torchancen wieder fahrlässig umgegangen wurde. Das Ergebnis war ein 10:13. Die Klostermansfelder drückten immer wieder auf das Tempo und versuchten den Gegner über die erste und zweite Angriffswelle immer wieder unter Druck zu setzen.

Das gelang der Mannschaft auch in den letzten Minuten des ersten Abschnitts und sorgte für den 13:15-Anschluss zur Pause. Mit dem Wiederanpfiff zeigte sich der BSV weiterhin konzentriert und verkürzte auf 15:16, schaffte aber nicht den entscheidenden Ausgleich. Was auch daran lag, dass die Konzentration immer wieder durch zweifelhafte Schiedsrichterpfiffe zu Ungunsten des BSV, gestört wurde. Das störte den Spielfluss des BSV zwar, aber die Mannschaft wollte sich davon nicht beeinflussen lassen und hielt das Tempo weiter hoch. Trotzdem sah sich das Team nach dem 18:20 einem 20:24-Rückstand gegenüber.

So wie die Partie bis zu diesem Zeitpunkt gelaufen ist, bestand die Gefahr, dass der Rückstand noch größer wurde, doch die Männer um Kapitän Maik Reschke kämpften sich mit einer verbissenen Abwehrarbeit zurück in die Partie und ließ sich nur bedingt von äußeren Einflüssen verunsichern. Das Ergebnis gab der Mannschaft neuen Mut und nach dem 22:24 setzte man nach. Die Schlussphase wurde damit noch einmal richtig eng und beim 26:26 war das Team wieder voll im Spiel.

Der nächste Rückschlag ließ aber nicht lange auf sich warten und so bekamen die Gastgeber zwei Strafwürfe zugesprochen und setzten sich auf 26:28. Eine Spielszene später verlor der BSV auch noch Felix Schröter durch eine rote Karte nach der dritten Zeitstrafe, wenige Sekunden später ereilte das gleiche Schicksal auch die Steudener. In den letzten Minuten der Partie kämpfte der BSV Klostermansfeld weiterhin verbissen um den Anschluss, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen. So gelang es nach dem 28:31 des SV Steuden hinten dicht zu machen, aber man hatte nur noch zwei Chancen auf einen Torerfolg, die auch konsequent genutzt wurden, aber es reichte nur noch zum 30:31.

„Der Mannschaft kann ich hier keinen Vorwurf machen, sie hat gekämpft bis zur letzten Sekunde“ so Trainer Bolczyk nach der Partie, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft insgesamt zufrieden war, aber natürlich nicht glücklich ist über das Ergebnis. Die beiden ersten Saisonauftritte des BSV Klostermansfeld machen Mut für die weiteren Spiele, schließlich hat es die Mannschaft gelernt den Kampf anzunehmen und sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren.

Für Klostermansfeld spielten:
Mende, David – Reschke (3), Heymann (4), Mühlenberg (3), Hoffmann (6), Tschischka (2), Becker (5), Elsner (5), Schröter, Graf (1)

Die vollständige Statistik zum Spiel ist im Forum des BSV Klostermansfeld zu finden.

Außerdem kam auch die zweite Männermannschaft des BSV am Sonntag zum Einsatz und im Jugendbereich konnte sich die weibliche D-Jugend einen erfolgreichen Saisonauftakt erspielen und die beiden Teams der männlichen C-Jugend hatten wieder ein völlig unterschiedliches Wochenende.
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