Eine Angriffsleistung zum Vergessen - Zu oft am USV-Torhüter gescheitert

Benndorf/ Zum Nikolaus traf die erste Männermannschaft des BSV 1928 Klostermansfeld am Samstag auf die dritte Mannschaft des USV Halle. Nachdem Zusammenschluss des USV Halle mit dem HC Einheit Halle konnte man aus einem großen Pool von Handballern drei Mannschaften zusammensetzen, die in ihren Ligen eine gute Rolle spielen sollen. Bei der ersten und zweiten Mannschaft des USV hat sich das schon in Tabellenplätzen niedergeschlagen. Bei dem der Bezirksligamannschaft, auf die nun der BSV treffen sollte war das noch nicht ganz so und deshalb trennte bei Teams nur drei Tabellenplätze. Diesen Abstand wollten die Klostermansfelder nun verringern und sich vom zehnten Rang weg zubewegen in Richtung Mittelfeld, wo sich der USV (7.) befand. Und wenn man sich beim Spielergebnis die Gegentore, die der BSV kassieren musste betrachtet, könnte man meinen das hat auch geklappt. Denn mit 22 Treffern der Gäste, sollte man in der eigenen Halle auf jeden Fall gewinnen. Aber irgendwie sollte es an diesem Spieltag nicht klappen. Denn erfolgreiche Torabschlüsse waren diesmal einfach zu selten und so sollten 16 eigene Tore einfach nicht reichen. Und so musste man die 16:22-Niederlage erst einmal verdauen.

Pfosten und Torhüter zogen den Ball an
Ein Hauptgrund für die geringe Torausbeute war schnell gefunden. Denn Simon Pern, Torhüter des USV, war ein ganz starker Rückhalt seiner Mannschaft und vereitelte nicht nur durch ein gutes Stellungsspiel, sondern auch durch schnelle Reaktionen die Klostermansfelder Torchancen. Und wie heißt es so schön, „erst hatte man kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“ Dieser Spruch passt sehr gut auf die Anfangsphase des BSV Klostermansfeld in der Partie. Denn bis zur zehnten Minute hatte man schon fünfmal das Aluminium des gegnerischen Tores getroffen, aber eben keine Tore erzielt. In dieser Phase war der Keeper des USV noch nicht das Problem. Erst ab der 20. Minute wurde auch er zum Faktor, da die Männer des BSV nun versuchten die Nähe des Pfostens beim Torabschluss zu meiden. Bis zur 10. Minute lag man aber schon mit 1:6 im Hintertreffen, da der USV seine Chancen verwandelte, obwohl der BSV auch hier schon die eine oder andere Chance abwehren konnte. Und da passt denn noch eine Floskel, „machst du die Dinger nicht selbst, wird sich das Rächen.“ Die Abwehr der Hausherren fand dann immer wieder besser in Partie und zwang die Gäste auch zum passiven Spiel und man konnte so Bälle gewinnen. Im Angriff wurde man nun konsequenter und konnte aufholen und auf 5:7 und 7:9 verkürzen. Doch dann lief es im Angriff nicht mehr positiv. Die Torchancen wurden zwar herausgespielt und auch immer versucht den freien Nebenmann zu suchen, doch nun vernagelte Pern vom USV das Tor förmlich. Das Ergebnis daraus war ein 7:14-Rückstand.

Mehr BSV-Treffer im zweiten Abschnitt
Dass das natürlich kein Ergebnis ist, das man sich beim BSV zur Halbzeit vorgestellt hat, dürfte klar sein, aber den Kopf wollte man deshalb nicht in den Sand stecken, denn man wollte nun weiter aus der Abwehr heraus die Gäste unter Druck setzen und dann über Tempogegenstöße den Rückstand verkürzen. Das Unterfangen wurde aber im zweiten Abschnitt noch schwere, da man nun auch auf Felix Schröter (rote Karte) und Dennis Graf (private Gründe) verzichten musste. Zum Glück hatte sich Olaf Hanisch von der zweite Mannschaft bereit erklärt die Erste zu unterstützen. Damit hatte man auch in der Abwehr nochmal einen Vorteil, da Hanisch hier seine Nebenleute gut organisieren konnte. Die Klostermansfelder konnten dann auch gleich auf 9:14 verkürzen. Aber es kann vorweggenommen werden, es sollte dabei bleiben. Die Klostermansfelder versuchten alles, auch mit sehr riskanten Anspielen, denn irgendwas musste man ja probieren um den Gegner zu überraschen, aber es half alles nichts. Auch Kapitän Maik Reschke versuchte aus dem Rückraum alles und setzte die Bälle in die Winkel. Doch egal wohin er warf, der USV Keeper war schnell zur Stelle. Und so pendelte sich der Rückstand bei sechs Treffern ein. Denn in der Abwehr konnte man immer noch Druck ausüben und den USV ins das passive Spiel drängen. Am Ende reichte es trotzdem nur zum 16:22. Am nächsten Samstag geht es dann zum Tabellenschlusslicht HSV Sangerhausen. Da verbessert sich auch die personal Situation ein wenig. Da kann aber auch nur eins zählen, ein Sieg. Dieser wird im letzten Ligaspiel des Jahres Pflicht sein.

Für Klostermansfeld spielten:
Mende – Reschke (1) Mühlenberg (5), Jentsch (3), Konschak, Wischnewski (5), Schröter, Graf (1), Hanisch (1)

Die Statistik zur Partie ist auf der Homepage des BSV 1928 Klostermansfeld zu finden.

Auch bei den anderen Mannschaften des BSV Klostermansfeld lief es an diesem Wochenende nicht rosig. Die zweite Männermannschaft kämpfte sich aber nach einem großen Rückstand zurück und hatte die Chance auf einen Punktgewinn, aber eigene Unzulänglichkeiten verhinterten das. Die weibliche D-Jugend

musste nach einer engagierten Leistung ebenfalls eine Niederlage hinnehmen. Die männliche E-Jugend hatte mit dem SV Friesen Frankleben keinen einfachen Gegner vor der Brust und so musste man sich am Ende mit 6:18 geschlagen geben.

BSV 1928 Klostermansfeld e.V.
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