Finale ade – BSV ist ersatzgeschwächt aus dem Pokal ausgeschieden

Landsberg/ Es sollte wohl einfach nicht sein. Im Bezirkspokal musste der BSV Klostermansfeld im Halbfinale die Segel streichen. Gegen den Ligakonkurrenten SG Queis präsentierte man sich ohne vier Stammkräfte gut. Am Ende musste man sich trotzdem mit 21:27 geschlagen geben. Das Ergebnis lässt es bereits vermuten, die Partie stand nach 60 Minuten unter dem großen Banner der Chancenverwertung. Diese war beim BSV an diesem Tag mangelhaft, was das Pokal Aus bewirkte. Dabei war es nicht einmal die großgewachsene Abwehr der Gastgeber, die die Torchancen im großen Stil verhinderte. Natürlich war es nicht einfach für den BSV aus dem Rückraum zu einfachen Toren zukommen, zumal eine komplette Rückraumreihe fehlte, aber die Fehler wurden im Torabschluss gemacht. Das zeigte sich schon in den ersten Minuten, als man mit 1:5 in Rückstand geriet. Hier bewies die Mannschaft allerdings auch, dass die Abwehr gut arbeitete und den Gegner zu Fehlern zwang. Denn der BSV konnte wieder aufholen und zum 5:5 ausgleichen. Im weiteren Spielverlauf zeigten sich aber wieder die Probleme im Angriff, weshalb sich die SG Queis auf 6:10 und 7:13 absetzen konnte. Die Klostermansfelder schafften es dann mit viel Kampf den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen und verkürzten vor der Pause nachdem 10:16 auf 12:16.

Im zweiten Spielabschnitt schafften die Klostermansfelder es wieder den Rückstand durch eine gute Abwehr zu verkürzen, doch zuvor hatte man sich ein 13:19 eingefangen, denn im Angriffsspiel zeigte man immer noch schwächen. Die konnten zwischenzeitlich auch abgestellt werden bis zum 16:19, doch länger hielt diese Phase nicht an. Die Gastgeber leisteten sich nun auch immer wieder Fehler, doch davon konnte der BSV nicht profitieren und verschenkte immer wieder gute Chancen. Weshalb man es nicht schaffte mehr als 21 Tore zu erzielen. Unter den gegebenen Umständen hat die Mannschaft um einen möglichen Finaleinzug gekämpft bis zur letzten Minute, doch die Ausfälle konnten an diesem Tag einfach nicht kompensiert werden, was sich vor allem in der Offensive bemerkbar machte. So erklärt sich auch der 21:27-Endstand, der die Finalträume platzen ließ. Die SG Queis wird nun im Finale ebenfalls auf einen Ligakonkurrenten treffen. Mit dem Landsberger HV 2 hat es ebenfalls eine Mannschaft in das Finale geschafft, die in der Sporthalle Landsberg ihre Partien austrägt.

Für Klostermansfeld spielten:
David – Heymann (4), Mühlenberg (5), Jentsch, Hoffmann (3), Konschak (1), Wischnewski (1), Becker (3), Elsner (4), Graf

Die Statistik zur Partie ist auf der Homepage des BSV Klostermansfeld zu finden.
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